Verdacht auf Wahlbetrug in Genf

Ein Mitarbeiter des Kantons soll Stimmzettel vernichtet oder hinzugefügt haben. Die Polizei nahm ihn fest.

Happiger Vorwurf: Ein Angestellter des Abstimmung- und Wahlbüros des Kantons Genf soll Stimmzettel vernichtet oder hinzugefügt haben.

Happiger Vorwurf: Ein Angestellter des Abstimmung- und Wahlbüros des Kantons Genf soll Stimmzettel vernichtet oder hinzugefügt haben.

(Bild: Keystone Laurent Gillieron)

In Genf hat die Polizei am Donnerstag wegen Verdachts auf Wahlbetrug die Räumlichkeiten des Abstimmungs- und Wahlbüros des Kantons durchsucht. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Ein Mitarbeiter des Büros wurde festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte in einer Medienmitteilung eine Meldung des Onlineportals 20min.ch. Sie sei im vergangenen Februar vom Rechnungshof informiert worden, dass zwei Mitarbeiter des Abstimmung- und Wahlbüros auf ihre Bitte hin angehört worden seien.

Die beiden Angestellten beschuldigten einen Arbeitskollegen, bei mehreren Wahlen Stimmzettel vernichtet oder hinzugefügt haben. Bei einer Anhörung durch die Polizei bestätigten die beiden Mitarbeiter ihre Vorwürfe.

aru/sda

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