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Was Blochers Kampfansage für die SVP bedeutet

Die SVP hatte für den Wahlkampf 2015 eine gemässigtere Gangart vorgesehen. Daraus wird wohl nichts: Christoph Blocher bläst zum Kampf gegen die EU-Pläne des Bundesrats. Was seine Parteikollegen dazu sagen.

Der Wahlkampf 2015 werde für die SVP tatsächlich emotionaler als vorgesehen, sagt Wahlkampfleiter Albert Rösti. Das liege aber nicht an Christoph Blocher, sondern am Bundesrat.
Der Wahlkampf 2015 werde für die SVP tatsächlich emotionaler als vorgesehen, sagt Wahlkampfleiter Albert Rösti. Das liege aber nicht an Christoph Blocher, sondern am Bundesrat.
Keystone
Allgemein können die von  befragte SVP-Parlamentarier Blochers Entscheid nachvollziehen. Wenn er nicht mehr motiviert sei für die Parlamentsarbeit, sei der Rücktritt die bessere Variante als der Verbleib im Nationalrat, sagt der Rheintaler Roland Büchel.
Allgemein können die von befragte SVP-Parlamentarier Blochers Entscheid nachvollziehen. Wenn er nicht mehr motiviert sei für die Parlamentsarbeit, sei der Rücktritt die bessere Variante als der Verbleib im Nationalrat, sagt der Rheintaler Roland Büchel.
Keystone
Werden weiterhin eng zusammenarbeiten: Christoph Blocher und SVP-Präsident Toni Brunner an der Delegiertenversammlung in Klingnau. (Mai 2012)
Werden weiterhin eng zusammenarbeiten: Christoph Blocher und SVP-Präsident Toni Brunner an der Delegiertenversammlung in Klingnau. (Mai 2012)
Keystone
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Nachdem die SVP bei den Wahlen 2011 erstmals seit Längerem Wähleranteile verloren hatte, ging die Partei über die Bücher. Es folgten personelle Erneuerungen und intensive parteiinterne Diskussionen über Strategien und den Kommunikationsstil. Für die kommenden eidgenössischen Wahlen im Herbst 2015 wurde in der Folge der Berner Nationalrat Albert Rösti zum Wahlkampfleiter ernannt: ein Mann des gemässigten Auftritts.

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