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Über 2000 Kinder gehen nicht in die Schule

Die Zahl der Eltern, die ihre Kinder zu Hause unterrichten, hat sich mehr als verdoppelt. Jetzt reagiert die Politik.

Raphaela Birrer, Markus Häfliger
Janet Stücklin unterrichtet ihre Kinder Eleonora, Joseph, Vivienne und Daniel (von links) selber – unter anderem im Wohnzimmer. Foto: Reto Oeschger
Janet Stücklin unterrichtet ihre Kinder Eleonora, Joseph, Vivienne und Daniel (von links) selber – unter anderem im Wohnzimmer. Foto: Reto Oeschger

Vier Kinder stehen aufgereiht auf der Treppe vor einem kleinen Lebensmittelladen in Emmenbrücke LU. Sie strecken artig auf, sie rechnen fleissig mit, sie helfen einander. 10 Franken haben sie zu viert zur Verfügung, damit dürfen sie ein Dessert kaufen. Schoggi? ­Guetsli? Kuchen? Die Kinder müssen Preise vergleichen und sich einigen. Die Frau, die ihnen diese Aufgabe stellt, ist ihre Mutter. Es ist der einzige Moment im Verlauf des ganzen Vormittags, in dem sie wie eine Lehrerin wirkt.

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