«Weltwoche» schaltet nach Angriff Polizei ein

Der Eingang der Redaktion wurde mit Farbe beschmiert, wie die Redaktion auf Twitter zeigt. Roger Köppel spricht von einem «Angriff auf die Medienfreiheit».

Von Vandalen verschmiert: Der Eingang der «Weltwoche»-Redaktion.

Von Vandalen verschmiert: Der Eingang der «Weltwoche»-Redaktion.

(Bild: Weltwoche/Twitter)

Vermummte attackierten «Weltwoche»-Journalist Alex Baur am 1. Mai. Dabei erlitt er blaue Flecken und hatte ein zerrissenes Hemd. Rund eine Woche später ist es zu einer erneuten Attacke gekommen. «Nach dem linken Angriff auf Weltwoche-Redaktor Alex Baur kommt nun der linke Angriff auf die ganze Weltwoche-Redaktion», twitterte Roger Köppel am Donnerstagmorgen. Dazu postete er ein Bild, auf dem ein mit roter Farbe verschmierter Eingang zu sehen ist. Auf der Glastür prangt: «Gegen rechte Hetze».

Der Chefredaktor und SVP-Nationalrat bestätigte gegenüber dem Online-Portal Nau.ch den Farbangriff und spricht von einem «Angriff auf die Medienfreiheit». Er vermute einen linken Angriff auf die Redaktion. Alex Baur zeigte am Donnerstagmorgen auf einem Foto vor dem Eingang den Mittelfinger und twitterte dazu: «Die offenbar konzertierten Terrorattacken gegen meine Person und die Weltwoche laufen weiter. Jetzt liegt die Sache definitiv bei der Polizei.» Laut dem Online-Portal hat Roger Köppel Strafanzeige eingereicht. Alex Baur hat den Stinkefinger-Tweet inzwischen gelöscht, weil «es unanständig ist, den Finger so zu zeigen, auch wenn man gerade von der Empörung übermannt wird», wie er in den sozialen Medien schreibt. Aber das Netz vergesse eh nie.

TA

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