Zum Hauptinhalt springen

Wie Bern Lebensmüden helfen will

Die Berner Kirchenfeld- und Kornhausbrücke erhalten neue Schutznetze, um Suizide zu verhindern. Die Lorrainebrücke bleibt vorerst ungesichert.

Bleiben bis 2013, wenn die definitiven Netze angebracht sind: Die bisherigen Schutzzäune an der Kornhausbrücke.
Bleiben bis 2013, wenn die definitiven Netze angebracht sind: Die bisherigen Schutzzäune an der Kornhausbrücke.
Adrian Moser

Die provisorischen Netze an der Kornhaus- und der Kirchenfeldbrücke sollen definitiv durch bauliche Massnahmen gesichert werden. An den zwei Brücken sind horizontale Netze geplant, um Suizide zu verhindern, wie die zuständige Gemeinderätin Regula Rytz (GB) gestern bekannt gab.

Der Gemeinderat unterbreitet dem Parlament dafür einen Kredit von 525 000 Franken, über den der Stadtrat wohl noch vor den Sommerferien befinden wird. Die Gesamtkosten schätzt das Tiefbauamt zurzeit auf 4 Millionen Franken. Das fertige Projekt wird erneut vom Parlament und auch von der Bevölkerung abgesegnet werden müssen (Abstimmung auf September 2012 datiert). Läuft alles nach Plan, werden die Netze Anfang 2013 angebracht sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.