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Wie die Ausländerfrage zum Stimmenfang eingesetzt wird

Ausländerpolitik ist die «emotionale Grossbaustelle» im Wahljahr 2011. Wie die Parteien die Migrationsfrage beackern wollen, zeigt eine Recherche von Redaktion Tamedia. Eine Partei bleibt stumm – absichtlich.

Die FDP nimmt sich der Migrationsfrage an: Nationalrat Philipp Müller und die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter orientieren die Medien über das Massnahmenpaket. Am kommenden Samstag diskutieren die FDP-Delegierten in Zürich über das parteiintern umstrittene Migrationspapier.
Die FDP nimmt sich der Migrationsfrage an: Nationalrat Philipp Müller und die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter orientieren die Medien über das Massnahmenpaket. Am kommenden Samstag diskutieren die FDP-Delegierten in Zürich über das parteiintern umstrittene Migrationspapier.
Keystone
SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga will die Personenfreizügigkeit überarbeiten, wie sie vergangene Woche vor den Medien sagte. Weiter arbeitet sie an einem Integrationskonzept, das sie Mitte Jahr dem Bundesrat vorlegen will.
SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga will die Personenfreizügigkeit überarbeiten, wie sie vergangene Woche vor den Medien sagte. Weiter arbeitet sie an einem Integrationskonzept, das sie Mitte Jahr dem Bundesrat vorlegen will.
Keystone
Längst ein Politikum: Asylant, hier in einer Auffangstelle in Lausanne.
Längst ein Politikum: Asylant, hier in einer Auffangstelle in Lausanne.
Keystone
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Manchem Parteipräsidenten dürfte nach der Annahme der Ausschaffungsinitiative klar geworden sein, mit welchem Thema sich im Wahljahr 2011 Stimmen holen lassen. Die SVP hatte die Initiative gegen den Widerstand aller andern Parteien durchgeboxt.

Der Wahlkampf sei über die Migrationsfrage lanciert worden, stellte auch das Forschungsinstitut Gfs.bern nach einer Umfrage im Januar fest. Die Befragten beurteilten das Ausländerthema als wichtigstes, dieses nütze aber nur der hier am klarsten positionierten SVP.

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