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«Wir entziehen weiteren Indiskretionen die Grundlage»

Thomas Hurter, Präsident der SIK-Subkommission, äussert sich im Gespräch mit Redaktion Tamedia zu den evaluierten Risiken der Gripen-Beschaffung und zur Wirkung des vorgestellten Berichts.

«Die Schweiz sollte klar signalisieren, dass sie eine Preiserhöhung nicht akzeptiert»: SVP-Nationalrat Thomas Hurter zum geplanten Gripen-Kauf. (21. August 2012)
«Die Schweiz sollte klar signalisieren, dass sie eine Preiserhöhung nicht akzeptiert»: SVP-Nationalrat Thomas Hurter zum geplanten Gripen-Kauf. (21. August 2012)
Keystone

Herr Hurter, im Bericht der SIK-Subkommission werden technische, finanzielle, politische und zeitliche Risiken der Gripen-Beschaffung erörtert. Welches sind für Sie die grössten Gefahren, die mit dem Kampfjetkauf einhergehen? Die Hauptrisiken lassen sich in einer Frage zusammenfassen: Erhalten wir tatsächlich für den abgemachten Preis die vereinbarte Anzahl Kampfjets mit der entsprechenden Ausrüstung – und das zum gewünschten Zeitpunkt? Eine weitere finanzielle Gefahr besteht darin, dass wir später gewisse technische Entwicklungen mitfinanzieren müssten. Politische Unwägbarkeiten könnten sich zudem auch aus der Debatte im schwedischen Parlament und in der Regierung ergeben, wie die aktuellen Entwicklungen zeigen. Ausserdem ist die Frage nach wie vor offen, ob die Schweiz mit dem Hersteller Saab oder mit Schweden einen Vertrag über das Geschäft abschliesst.

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