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Wo die meisten Velos geklaut werden

Eine aktuelle Statistik zeigt: Im gesamten deutschsprachigen Raum ist es eine Schweizer Stadt, in der Velos am meisten geklaut werden – und nicht wieder auftauchen.

Nirgends in der Schweiz ist die Diebstahlquote höher als in Bern: Velo mit fehlendem Rad.
Nirgends in der Schweiz ist die Diebstahlquote höher als in Bern: Velo mit fehlendem Rad.
AFP

148'956 geklaute Fahrräder im Jahr 2009. Das ist die Bilanz, die das deutsche Konsumentenportal Geld.de in einer neuen Studie zieht. Berücksichtigt wurden bei der Zählung die 60 grössten Städte im gesamten deutschen Raum. Insgesamt vermelden die Polizeidirektionen mehr als 400'000 Fahrräder, die abhanden gekommen seien.

Die Schweiz stellt gleich zwei der drei grössten Diebstahlhochburgen. In Bern wurden im Jahr 2009 2378 Velodiebstähle registriert. Das ist die zweithöchste Quote auf 100'000 Einwohner gerechnet – nämlich 1837. Schlimmer ist die Situation nur noch in der deutschen Studentenstadt Münster, in der auf 100'000 Einwohner 1971 Fahrräder abhanden kamen. Platz drei in der unrühmlichen Statistik belegt Basel.

Am unteren Ende der Skala steht Stuttgart vor Lugano. Die beiden Städte gelten, was das Klauen von Velos betrifft, als sicherste Orte. Gerade mal 112 Fahrräder wurden in der Tessiner Stadt im letzten Jahr geklaut.

Schlechte Aufklärungsquote in Zürich

Auch Zürich reiht sich in die Liste der unsichersten Velostädte im deutschen Raum ein. Zwar belegt die grösste Stadt der Schweiz in der Statistik keinen Top-Ten-Platz, dafür wartet Zürich mit einer tiefen Aufklärungsquote auf. Gerade mal 2,1 Prozent der Velodiebstähle wurden in Zürich im Jahr 2009 aufgedeckt. Die deutsche Stadt Magdeburg zeigt, dass die Arbeit der Polizei auch erfolgreich sein kann: Die Aufklärungsquote von 36 Prozent spricht für sich.

Im gesamten deutschen Raum gibt es nur noch eine Stadt, in der weniger Fahrraddiebstähle aufgeklärt wurden: Bern. Somit ist die Schweizer Hauptstadt auch in dieser Statistik an der Spitze. Velofahrer müssen in Bern also besonders auf der Hut sein.

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