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Zermatter Hotelier bekämpfen die Schattenwirtschaft

Die Chalet-Girls nach Walliser Art unterstehen neu dem Gesamtarbeitsvertrag. Für die Zermatter Hoteliers ist das eine gute Nachricht.

Auch ausländische Reiseveranstalter müssen sich im Wallis ans gängiges Recht halten: Touristen in Zermatt.
Auch ausländische Reiseveranstalter müssen sich im Wallis ans gängiges Recht halten: Touristen in Zermatt.
Keystone

«Der Mindestlohn sichert Schweizer Arbeitsplätze, da keine ausländischen Arbeitskräfte zu Tiefstlöhnen mehr eingestellt werden könnten», erklärte SP-Ständerat Hans Stöckli in der Berner Zeitung. Dass die Praxis häufig anders aussieht, mussten Walliser Hoteliers zur Kenntnis nehmen. Englische Reiseveranstalter buchten ganze Apartmenthotels und nahmen nicht nur Touristen, sondern gleich auch das Personal mit, so genannte Chalet-Girls. Die meist jungen Engländerinnen bieten im Auftrag englischer Reiseveranstalter in Ferienwohnungen einen hotelähnlichen Service an. «Diese Frauen arbeiten für 290 Franken pro Woche, bezahlen keine Quellensteuer und sind schlecht versichert», erklärte Franz Schwegler am 3. August der Berner Zeitung. Er ist Präsident des Hoteliervereins Zermatt.

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