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Zuckerbrot und Peitsche in der Bahnfinanzierung

Am 9. Februar stimmt die Schweiz über die neue Bahnfinanzierung ab. Fortan sollen fünf statt vier Milliarden Franken pro Jahr in die Bahninfrastruktur fliessen. Wer soll das bezahlen? Und wo wird die Bahn ausgebaut?

Fabian Schäfer
Immer schneller und immer teurer: Damit künftig auch die Folgekosten des Bahnausbaus gedeckt sind, will der Bund einen neuen, umfassenden Bahnfonds schaffen.
Immer schneller und immer teurer: Damit künftig auch die Folgekosten des Bahnausbaus gedeckt sind, will der Bund einen neuen, umfassenden Bahnfonds schaffen.
Keystone
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1. Die Vorlage für die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur – kurz: Fabi – kommt am 9.Februar an die Urne. Was soll sie bewirken? Die Vorlage hat zwei Teile. Zum einen will sie die Finanzierung der Bahninfrastruktur verstärken und absichern. Stimmen Volk und Stände zu, fliessen neu 5 Milliarden Franken im Jahr in die Schiene und alles, was dazugehört. Das ist gegenüber heute eine Aufstockung um ein Viertel (siehe Tabelle). Dieser Teil der Vorlage ist zwangsläufig teuer und unpopulär. Um dem Volk die Pille etwas zu versüssen, sieht der zweite Teil einen weiteren Ausbauschritt für die Bahn vor. Das Parlament liess sich nicht lumpen und stockte das Paket des Bundesrats von 3,5 auf 6,4 Milliarden Franken auf. Wie üblich wurden alle Regionen bedacht, damit alle gute Gründe finden, die Vorlage zu unterstützen.

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