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Zürcher Bildungsdirektorin rechnet mit längeren Schulschliessungen

Der Bund hat am Freitag die Schliessung aller Schulen bis Anfang April angekündigt. Inoffiziell gehen Verantwortliche von einer weit längeren Dauer aus.

«Ich stelle mich darauf ein, dass wir noch über die Frühlingsferien hinaus beim Fernunterricht bleiben müssen»: Laut Filippo Leutenegger, Vorsteher des Stadtzürcher Schulamts, müssen sich Eltern darauf einstellen, dass die Kinder noch länger zu Hause bleiben. Keystone/Gian Ehrenzeller
«Ich stelle mich darauf ein, dass wir noch über die Frühlingsferien hinaus beim Fernunterricht bleiben müssen»: Laut Filippo Leutenegger, Vorsteher des Stadtzürcher Schulamts, müssen sich Eltern darauf einstellen, dass die Kinder noch länger zu Hause bleiben. Keystone/Gian Ehrenzeller

Die Schulschliessungen wegen der Corona-Krise dürften wohl viel länger dauern als bisher offiziell angekündigt. Das berichtet die «NZZ am Sonntag». «Da die Wissenschaft damit rechnet, dass es drei bis vier Monate dauert, bis die Epidemie abflacht, müssen wir auch mit Schulschliessungen für diesen Zeitraum rechnen», sagte Silvia Steiner, Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz.

Auch der Vorsteher des Stadtzürcher Schulamts, Filippo Leutenegger, sagte: «Ich stelle mich darauf ein, dass wir noch über die Frühlingsferien hinaus beim Fernunterricht bleiben müssen.» Diese Annahmen sind denn auch der Grund dafür, dass die Schulen jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, Systeme und Abläufe einzuführen, um die Schüler daheim zu unterrichten.

Steiner rechnet mit einer «Phase des Chaos». Doch dann werde sich der Schulbetrieb neu einpendeln. «Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass diese aussergewöhnliche Massnahme zu einem Knick in der Bildungskarriere der Kinder und Jugendlichen führt», sagte sie.

(SDA)

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