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«Zivis wären willkommene Hilfe»

Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerdachverbands LCH, ist über das Nein des Nationalrats zu Zivildiensteinsätzen an Schulen enttäuscht. Viele Schulen bräuchten Hilfe, um alle ihnen übertragenen Aufgaben erfüllen zu können.

«Wir diskutieren derzeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation über die Einführung einer Berufslehre für Schulassistenten», sagt Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerdachverbands LCH.
«Wir diskutieren derzeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation über die Einführung einer Berufslehre für Schulassistenten», sagt Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerdachverbands LCH.
Henry Muchenberger

Herr Zemp, der Nationalrat will keine Zivildiensteinsätze in Schulen. Sind Sie enttäuscht?

Beat W. Zemp: Ja, ich bedaure das Nein sehr. Zivildienstleistende wären eine willkommene Hilfe, damit Schulen alle ihnen übertragenen Aufgaben bewältigen könnten. Ich verstehe zwar den Einwand der Gegner, dass der Zivildienst nicht zu attraktiv werden dürfe, weil das dem Militärdienst schaden könnte. Zugleich gibt es ein Recht auf Zivildienst. Also müssen wir den Zivis auch Plätze anbieten können. Ich hoffe, dass der Ständerat den Entscheid korrigiert und Zivildiensteinsätzen an Schulen zustimmt.

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