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Premiere für E-MotorradSchweizer fährt elektrisch zum Rekord

Der Kabarettist Michel von Tell stellte auf einer Harley-Davidson Livewire einen Reichweiten-Weltrekord für Elektro-Motorräder auf: 1723 Kilometer in 24 Stunden.

Der Schweizer Michel von Tell fuhr auf einer Harley-Davidson Lifewire einen inoffiziellen Reichweiten-Weltrekord für elektrisch angetriebene Motorräder.
Der Schweizer Michel von Tell fuhr auf einer Harley-Davidson Lifewire einen inoffiziellen Reichweiten-Weltrekord für elektrisch angetriebene Motorräder.
Foto: zVg

Der Schweizer Kabarettist und Journalist Michel von Tell hat einen Weltrekord auf einem elektrisch angetriebenen Motorrad aufgestellt. Am 11. und 12. März fuhr der Töfffan auf der neuen Harley Davidson Livewire 1723 Kilometer in 24 Stunden – damit hat von Tell den bisher geltenden Rekord um 406 Kilometer übertrumpft.

Die Rekordfahrt startete in Zürich und ging über Stuttgart nach Singen, dort pendelte von Tell sechsmal auf der A1 zwischen de beiden Städten hin und her, bevor die Fahrt über Österreich ins Fürstentum Liechtenstein führte, wo er nach 23 Stunden und 48 Minuten Fahrt sowie acht Akkuschnellladungen eintraf – mit besagten 1723 Kilometern auf der Uhr.

Von Tell legt Wert auf die Feststellung, dass der Rekord von ihm allein und mit einem herkömmlichen Serienfahrzeug auf öffentlichen Strassen eingefahren wurde, was von sechs Zeugen bestätigt wird. Allerdings wird die Fahrt wohl nicht im Guinness-World-Records-Buch eingetragen – aus formellen Gründen, wie Harley-Davidson schreibt. «Als wir nach dem Mega-Ritt von der Aktion erfuhren, war die Freude gross. Das Unternehmen gratuliert Michel von Tell herzlich zum neuen Rekord.» (lab)

3 Kommentare
    Jürgen Baumann

    Super - gratuliere!

    Da sich sich Akkus immer noch weiter entwickeln (1% mehr Kapazität, 1% mehr Zyklusstabilität, 1% weniger Gewicht, 1% weniger Preis - pro Monat!), ist damit zu rechnen, dass die Ladezeiten weiter zurück gehen und dafür die Strecke, die man fahren kann, weiter ansteigen wird.

    Ausserdem leisten die Elektrofahrer einen wertvollen Beitrag zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona Virus. Es mehren sich die Nachweise, dass das Virus auf dem von den Verbrennern erzeugtem Feinstaub längere Zeit überlebt und so durch die Luft „segeln“ kann (siehe Meldung bei Heise de vor 6 Tagen).

    Und da Elektrofahrzeuge auch zu rund 85% zu Hause geladen werden, ist die Gefahr auch wesentlich geringer, sich über die Tankpistole den Virus einzufangen. Im Schnitt ist eine Klobrille 11‘000 mal sauberer, was die keimbildenden Einheiten auf dem Griff der Tankpistole betrifft (Meldung von InsideEVs und Efahrer).

    Wenn die Griffe nicht regelmässig gereinigt werden, sollte man Tankstellen als bekannten Corona Hotspot besser schliessen. Italien fängt schon damit an (Meldung Welt de).

    Weitere gute Gründe sich vom veralteten Verbrenner zu verabschieden.