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Die letzte ReiseSchweizer organisiert Seebestattungen im Mittelmeer

Daniel Izquierdo-Hänni organisiert Naturbestattungen in seiner zweiten Heimat Spanien – vor allem die Ascheverstreuung auf dem Meer wird gewünscht.

Daniel Izquierdo-Hänni, 55, mit der selbst entworfenen Urne aus gepresstem Salz, die sich im Wasser sofort auflöst.
Daniel Izquierdo-Hänni, 55, mit der selbst entworfenen Urne aus gepresstem Salz, die sich im Wasser sofort auflöst.
Foto: ad mediterraneum

Er weiss heute schon, wo seine Asche einst verstreut werden soll: «Die eine Hälfte kommt in den Rhein, die andere Hälfte unter die Pinie, zur Asche meines Vaters.» Ein Vorteil der Asche sei, dass man mehrere Lieblingsplätze wählen könne, sagt Daniel Izquierdo-Hänni ein lautes Lachen tönt durchs Telefon.

Izquierdo-Hänni, 55, schweizerisch-spanischer Doppelbürger, führt seit acht Jahren Naturbestattungen in Spanien durch ob auf einer Insel, am Strand oder auf den Klippen, alles ist möglich. Das Verstreuen der Asche ist praktisch überall in Spanien erlaubt. Auf die Geschäftsidee brachte ihn der Tod des Vaters: Dieser hatte sich als letzte Ruhestätte den Platz unter einer knorrigen Pinie an der valencianischen Küste ausgesucht.

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