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US-Bürger auf Schweizer BühneSie wählt in Arizona, er in New York

Yana Ross und Zane Pihlstrom werfen am Schauspielhaus Zürich einen neuen Blick auf ihre Heimat. Und zugleich auf die Schweiz, sagt die Regisseurin.

Yana Ross betrachtet viele Aufreger rund um die US-Wahl als Scheingefechte, die den Wähler von der krassen sozialen Schieflage ablenken sollen.
Yana Ross betrachtet viele Aufreger rund um die US-Wahl als Scheingefechte, die den Wähler von der krassen sozialen Schieflage ablenken sollen.
Foto: Raisa Durandi

Für Corona-Skeptiker hat Yana Ross keine Zeit. Nicht nur, weil ihre Tante in New York als Therapeutin täglich mit Covid-19-Patienten zu tun hat. Theaterfrau Yana Ross, die sich besonders mit Tschechow-Inszenierungen einen Namen gemacht hat, nimmt, wie alle am Schauspielhaus Zürich, das Virus grundsätzlich sehr ernst. Die Zürcher Hausregisseurin probt derzeit mit strengem Schutzkonzept das erste Stück ihrer mehrteiligen USA-Recherche: die Bühnenadaption von Ottessa Moshfeghs gefeiertem Roman «Mein Jahr der Ruhe und Entspannung». Im Februar folgt «Kurze Interviews mit fiesen Männern» nach David Foster Wallace.

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