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Siedlung Meienegg im StöckackerBerner Pioniersiedlung soll abgerissen und ersetzt werden

Die Fambau will die Siedlung Meienegg in Bern-West etappenweise durch eine neue Überbauung mit 430 Wohnungen ersetzen. Der Heimatschutz bekämpft das Projekt.

Eine Siedlung wie die Meienegg im Berner Stöckacker darf man nicht einfach so abreissen: Im Bauinventar ist sie als erhaltenswert eingestuft, die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege sieht in ihr als Berns erster genossenschaftlicher Wohnsiedlung ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Geplant wurde die Siedlung mit 270 Wohnungen in den 1940er-Jahren vom Tscharnergut-Architektenpaar Hans und Gret Reinhard.

Vielleicht deshalb wurde am Dienstag bei der Präsentation des Siegerprojekts für die Transformation der Meienegg noch ein bisschen mehr als bei solchen Anlässen ohnehin üblich betont, wie sozialverträglich die Siedlung umgestaltet werden soll; dass von den attraktiven Aussenräumen und den öffentlichen Erdgeschossnutzungen auch die umliegenden Quartiere profitieren würden und dass hier auf exemplarische Weise innere Verdichtung stattfinde. Um eine geschützte Siedlung abreissen und neu bauen zu dürfen, müssen sowohl Projekt als auch Prozess höchsten Ansprüchen genügen, betonte Stadtplaner Mark Werren.

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