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Rekordhohe InterventionSNB kämpft im ersten Halbjahr mit 90 Milliarden gegen Franken-Aufwertung

Neu publiziert die SNB an jedem Quartalsende das Volumen des Vorquartals: SNB-Chef Thomas Jordan. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Viele Milliarden

Mehr Transparenz

SDA/step

39 Kommentare
    August Haller

    Ohne Not (Vollbeschäftigung, fast keine Arbeitslosen) manipuliert die „unabhängige“ Nationalbank den Wechselkurs des Schweizerfranken, wohl auf dringenden Wunsch der economiesuisse und/oder ähnlicher Interessenvertreter. Aber ohne Notwendigkeit und damit gegen die eigenen Richtlinien. Sie gibt vor im Interesse der Allgemeinheit zu handeln und hintertreibt die Zuwanderungspolitik der Schweiz. Seit mehr als 10 Jahren kommen jährlich netto 40'000 – 90'000 Einwanderer in die Schweiz und alle, die arbeiten wollen, finden Arbeit. Wenn ein Land derart floriert, kann keine „Wettbewerbsverzerrung“ und kein „überbewerteter“ Schweizer Franken vorliegen, wie die Nationalbank behauptet. Denn ein überbewerteter Franken würde voraussetzen, dass unsere Produkte im Ausland keine Abnehmer finden. Nein, zur Begünstigung der vom „Anlagenotstand“ Betroffenen werden neue Wohnungen, Strassen, Schulhäuser und Gewerbehäuser zur Unterbringung und Versorgung der Zuwanderer zu tiefsten Zinsen finanziert und gebaut; aber, wenn einmal gebaut, nicht zu tiefsten Zinsen vermietet. In unserer subtil gelenkten Presse wird uns dauernd ein Notstand „Arbeitskräftemangel“ eingeredet. Uns wird auch die Zumutung des verdichteten Bauen und Wohnen schmackhaft gemacht. Zu leiden haben AHV und Pensionskassen. Welche Zusagen haben die Linken für ihr Stillhalten erhalten? Oder haben sie in ihrer Naivität das hinterfotzige dieser Manipulationen nicht durchschaut?