Zum Hauptinhalt springen

TimeoutSo könnte das Konzert der Zukunft aussehen

Ein Konzert im Bus, im Liegen oder mit Atemübungen: In Bern gibt es immer mehr Veranstaltungen, bei denen das Publikum ganz bei sich sein soll. Warum?

Cartoon: Max Spring

Der Bus fährt einmal rund um den Kreisel, dann noch ein bisschen weiter, bis er endlich die Ausfahrt nimmt. Das gibt ein Kribbeln im Bauch – und man fragt sich: War diese übermütige Drehung jetzt Absicht? Ein tanzender Bus irgendwo auf dem Längenberg? In den Kopfhörern treibender Elektro, gespickt mit Celloklängen. Die Musik des Duos The Outer String wird live gespielt. Werner Hasler (Electronics) und Carlo Niederhauser (Cello) sitzen hinten im Bus, in der Dunkelheit. Es ist ein Buskonzert, während draussen umgebaute Bauernhäuser mit hell erleuchteten Fenstern vorbeiziehen. In der Küche sitzen Familien beim Essen. Es ist Znachtzeit, durch die Windschutzscheibe betrachtet sehen sie glücklich aus. Wie in einem Film, von dem man noch nicht ganz weiss, wie er enden wird, doch der Soundtrack auf den Ohren weist schon mal die Richtung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.