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Soll das Dorf noch wachsen?

Wie soll sich Steffisburg als Wohn- und Arbeitsort in den nächsten Jahren entwickeln?

Ursulina Huder, SP

«Bei der letzten Ortsplanrevision wurde ein massvolles Wachstum gewünscht. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren die verschiedenen Projekte im Oberdorf unter anderem bei der alten Landi, auf dem Gschwend-Areal und auf der Kopfparzelle Astra realisiert werden können. Eine sinnvolle gewerbliche Umnutzung des ehemaligen Meyer-&-Burger Areals und weitere Gewerbebetriebe beim Bahnhof Steffisburg und entlang der Bernstrasse wären ideal.

Ich wünsche mir mehr Arbeitsplätze in Steffisburg damit die Durchmischung von Wohnen und Arbeiten im Dorf vermehrt möglich ist. Generell sollen bereits bebaute Flächen umgenutzt und nicht Kulturland verbaut werden.»

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Jürg Marti, SVP

«Steffisburg ist heute ein attraktives Dorf, welches viele Vorzüge für das Wohnen und Arbeiten bietet. Diese gilt es zu wahren und sachte weiterzuentwickeln.

Mögliche Brachen, bebaute unattraktive Gebiete, wie das alte Landi-Areal, das Gschwend-Areal, das Meyer-& Burger-Areal, sind zu aktivieren und neu zu gestalten. Diese Gebiete sollen Raum für neues Wohnen und Arbeiten ermöglichen.

Ich bin grundsätzlich gegen die Einzonung von Land, welches heute durch die Landwirtschaft sehr gut sowie effizient bewirtschaftet werden kann und die Existenzgrundlage der Landwirtschaft bedeutet.»

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Lorenz Kopp, EVP

«Ich wünsche mir für Steffisburg in den nächsten Jahren einerseits ein qualitatives Wachstum. Dazu gehören: Weniger Gewalt und Vandalismus, mehr gegenseitige Unterstützung in der Nachbarschaft, verbesserte Aufnahme von Neuzuzügern und Ausländern in die Dorfgemeinschaft, mehr gemeinnützige Mitarbeit in Vereinen und mehr.

Andererseits kann Steffisburg auch quantitativ wachsen, sei es durch verdichtetes Bauen, durch neue Überbauungen oder durch Gewerbebauten.»

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