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Schluss mit Einkaufen mit einem Mausklick

Um Betrügereien aus dem Weg zu gehen, müssen Kunden bei Onlineshops zusätzlich einen Code eingeben. Die Sorgen der Händler räumt dies jedoch nicht aus.

Amazon will auf die Schweizer Kundschaft eingehen: Die Arbeit in den Verpackungszentren des Versandriesen soll nicht weniger werden. (Foto: AFP)
Amazon will auf die Schweizer Kundschaft eingehen: Die Arbeit in den Verpackungszentren des Versandriesen soll nicht weniger werden. (Foto: AFP)

Bald läuft die Frist ab. Ab dem 14. September müssen in der Europäischen Union alle Onlineshops über eine neue Bezahl­variante verfügen. Kunden müssen dann Einkäufe über mehr als 30 Euro per 2-Faktor-Authentifizierung bestätigen. Ähnlich, wie man das heute schon vom Onlinebanking kennt.

Konkret: Wer künftig per Kreditkarte oder Paypal einkauft, bei dem genügt die Eingabe eines Passworts im Onlineshop nicht mehr. Bevor das neue Paar Schuhe, das Kleid oder das neue Smartphone bestellt ist, müssen die Konsumenten sich gegenüber dem Shop eindeutig identifizieren. Es braucht zusätzlich eine weitere Angabe, etwa einen Code per SMS oder den Fingerabdruck. So soll Betrügern das Leben schwerer gemacht werden. Auch wenn sie das Passwort gestohlen haben, können sie nicht mit den Angaben von anderen Kunden shoppen.

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