«Alles, was Blatter ist, muss weg . . .»

Der gesperrte Ex-Fifa-Chef über die ­Säuberungsaktionen seines Nachfolgers Infantino, Bestechungen bei WM-Vergaben und Zahlungen an den Papst.

«Ich will nicht mehr streiten»: Sepp Blatter zeigt sich im Interview milde. (Video: Lea Koch)

«Ab und zu bin ich traurig», haben Sie im Sommer gesagt. Hatte Ihre Absetzung als ­Fifa-Präsident für Sie auch gesundheitliche folgen?
Ich hatte danach einen gesundheitlichen Rückschlag. Ein Arzt sagte mir: Du bist kein VW, du bist gefahren wie ein Ferrari, und einem solchen Wagen muss man mehr Sorge tragen.

Sind Sie jetzt noch trauriger, weil der internationale Sport­gerichtshof die 6-Jahres-Sperre gegen Sie bestätigt hat?
Ich bin nicht mehr traurig, sondern enttäuscht. So, wie das Tribunal den Fall behandelt hat, konnte aber nichts anderes herauskommen.

Bis vor kurzem wollten Sie alles für einen Freispruch tun. Nun verzichten Sie auf den Gang vor Bundesgericht. Warum?
Ich bin in einer Epoche meines Lebens, in der ich nicht mehr streiten will. Stattdessen möchte ich den Teil des Lebens, der mir noch bleibt – und es bleibt ja immer weniger –, mit Gesundheit, Familie und Liebe weiterleben.

Hat Sie der Kampf zermürbt?
Nein. Aber ich möchte den Entscheid eines Sportgerichts nicht vor ein ordentliches Gericht ziehen. Gerechtigkeit kann ich auch anders bekommen. Ich könnte versuchen, das Urteil auf anderem Weg ­korrigieren zu lassen. Der Fifa-Kongress hätte die Macht dazu. Auf das arbeite ich hin.

«Ich bin in einer Epoche meines Lebens, in der ich nicht mehr streiten will.»

Sie möchten mithilfe des Kongresses das Urteil kippen?
Ich möchte, dass er die Suspension von 6 Jahren aufhebt oder zumindest reduziert.

Sie wollen den Rest Ihres Lebens nicht vor Gericht ­verbringen. Womit denn?
Mit Leben. Entspannter Leben. Ich habe noch einige Projekte und möchte Bücher schreiben. Nicht nur eines. Es existiert noch keine richtige Biografie über mich. Ich möchte meine Ideen zum Leben weitergeben.

Wird es im Buch auch um Leute gehen, die einst Freunde waren, jetzt aber nichts mehr mit Ihnen zu tun haben möchten?
Undank ist der Welt Lohn. In der Zwischenzeit aber habe ich eine Serie Leute getroffen, die nicht aus dem Fussball kommen.

Fussball ist nicht mehr alles?
Fussball ist alles? Nein, Fussball ist nicht alles. Fussball ist ein Teil meines Lebens. Ich habe festgestellt: Wenn man täglich im gleichen Schema steckt, bekommt man nicht mit, was auf der Welt sonst noch passiert. Ich war neulich bei Alumni der Uni St. Gallen zum Thema: Wer regiert die Welt? Unter anderem sassen da Christoph Blocher und Ihr CEO Christoph Tonini auf dem Podium. Es war ein interessantes Gespräch, aber natürlich ein sehr, sehr schweizerisches mit Alphatier Blocher.

«Fussball ist alles? Nein, Fussball ist nicht alles.»

Bücher schreiben, mit Blocher über die Welt diskutieren, das klingt anstrengend. Ist das für Sie Genuss?
Ja. Und vergessen Sie nicht: Solange ich bei der Fifa arbeitete, war ich morgens um 6 Uhr schon fit und um 7 im Büro. Meine Tätigkeit beschäftigte mich zu 50 Prozent in der Schweiz, die anderen 50 Prozent war ich unterwegs in der Welt. Meine offiziellen Besuche führten mich mit Premier­ministern und Präsidenten zusammen, in Japan einst gar mit dem Kaiser. Ich hatte eine Tätigkeit, die mich ein wenig vergessen liess, dass es neben dem Beruf auch noch ein Leben gibt.

Welches?
Ich habe eine Familie, eine kleine Familie – meine Tochter mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Daneben habe ich jemanden getroffen.

Sie meinen Ihre Partnerin.
Ja, meine Herzdame (Linda Gabrielian, die 28 Jahre jünger ist als er). Sie lebt in Genf, ich in Zürich. Aber das ist gut so. Sich einmal anlehnen, das muss man im Leben auch können. Solange ich im Fussball war, waren die schönen Seiten des Lebens etwas abseits. Das will ich jetzt nachholen. Ich erinnere mich, dass meine Tochter einmal zu mir gesagt hat: «Wenn du noch einmal sagst, dass die Fifa deine Familie ist, komme ich nie mehr zu dir.»

Was führte zum Bruch mit der Fussballwelt?
Das, was am 27. Mai in Zürich passiert ist (er meint den 27. Mai 2015, als unmittelbar vor Blatters vierter Wiederwahl diverse Fifa-Funktionäre verhaftet wurden), war für mich wie ein Zusammenbruch der Welt, etwas ganz Verrücktes.

Warum?
Was mich am meisten erschütterte: Dass die Schweizer Behörden den Amerikanern Hand geboten haben, um in Zürich eine Aktion unmittelbar vor dem Fifa-Kongress durchzuführen.

Wieso wollten Sie damals trotz der grossen Probleme bei der Fifa eine fünfte Amtszeit?
Eigentlich wollte ich es nicht. Aber fünf der sechs Konföderationen haben mich überredet. Ich habe mein Mandat vier Tage nach der Wahl zur Verfügung gestellt, damit man aufräumen kann. Und dank meines Rückzugs nahm der Druck der Amerikaner ab.

Wurde Ihnen der Rückzug von den Amerikanern nahegelegt?
Aus den USA direkt hatte ich ­keinen Druck. Aber von Rechts­anwälten und auch Fifa-intern. Und ich war selbst derart erschüttert, dass ich sagte: So kann ich nicht weitermachen.

Hatten Sie Angst, ebenfalls verhaftet zu werden?
Nein. Aber das Ziel der Ameri­kaner war schon der Präsident. Und angefangen hat alles, weil die Amerikaner die WM 2022 nicht erhalten haben. Hätten sie das ­Turnier bekommen, hätten wir das ganze Theater nicht gehabt, das müssen Sie wissen.

Wie auch immer die Hinter­gründe waren: War es nicht richtig und im Sinne des Fussballs, dass etwas passiert ist? Es gab ja den Sumpf bei der Fifa.
Im Nachhinein . . . Es hatte unter den Verhafteten von mir einst sehr geschätzte Leute. Der Polizei­einsatz löste den Schimmer vor meinen Augen.

Im Mai 2015 wurden Fifa-Funktionäre im Hotel Baur au Lac in Zürich verhaftet.

Hegten Sie vorher nie den Verdacht, dass sich rund um Sie herum Funktionäre schamlos bedienen?
Nein. Wir hatten ja bereits seit 2006 die Ethikkommission, die Funktionäre, die sich nicht tadellos verhielten, ausschloss.

Sie wurden wegen einer ­2-Millionen-Franken-Zahlung an Michel Platini gesperrt. Die Bundesanwaltschaft untersucht den Fall auch. Und im Gegensatz zur Auskunftsperson Platini sind Sie Beschuldigter. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Ich kann nur spekulieren, irgendwann wird das aufgeklärt. Es ist so etwas wie ein Komplott durch das ganze System gegangen. Dazu kam der Fall mit den in die Karibik verkauften TV-Rechten, wobei das Schweizer Fernsehen bei der Veröffentlichung nicht gesagt hat, dass bei einem Weiterverkauf der Erlös zu 50 Prozent an die Fifa geht. ­Diese Informationen hat die ­Bundesanwaltschaft jetzt.

Beide Geschäfte bleiben trotz Ihrer Erklärungen diffus. Die TV-Rechte für die Weltmeisterschaften 2010 und 2014 gingen für 60'000 Dollar weg. Sie haben den Vertrag unterschrieben, Nutzniesser war Ihr ehemaliger Vertrauter Jack Warner.
Diesen Fall lassen wir jetzt bei der Bundesanwaltschaft. Was Sie sagen, stimmt nicht, die Zahlen stimmen nicht. Ausserdem habe ich keine TV- oder Marketingverträge gemacht, sondern unterschrieben.

Die Unterschrift ist aber ­entscheidend.
Ja, und der Vertrag trägt nur eine Unterschrift. Lange dachte ich, das sei ein gefälschtes Papier.

Und in der Zwischenzeit wissen Sie, dass es einfach eine ­Ausnahme war und tatsächlich nur Sie unterschrieben haben?
Ja. Aber nochmals: Der Fall liegt jetzt bei der Bundesanwaltschaft. Und ihr traue ich.

Was ist mit den USA: Bringen die Sie noch vor Gericht?
Nein, was sollen die jetzt noch gegen mich machen?

Reisen Sie noch in die USA?
Nein. Im Moment nicht.

«Mag sein, dass es Bestechung bei der Vergabe von Weltmeisterschaften gibt. Doch am Ende ist entscheidend, wer mehr politische Kraft hat.»

Sie haben von einem Komplott gesprochen. Platini wollte damals Ihr Nachfolger werden, jetzt ist mit Gianni Infantino so etwas wie Platinis Stellvertreter Ihr Nachfolger. Meinen Sie das mit Komplott?
Nein, das Komplott war dazu da, zu verhindern, dass Platini Fifa-Präsident wird. Und zwar, weil die Amerikaner erleben mussten, dass sie die WM 2022 nicht bekommen konnten. Angefangen hat das mit dem Treffen zwischen Frankreichs Präsident Sarkozy und dem Kronprinzen von Katar. Platini wurde dazu einbestellt, und es wurde ihm klargemacht, dass er bei der WM-Vergabe Katar un­terstützen müsste.

Sarkozy hat ihm befohlen, so abzustimmen?
Ja – befohlen oder empfohlen. Und Platini hat andere Wahlberechtigte mitgezogen. Mag sein, dass es Bestechung bei der Vergabe von Weltmeisterschaften gibt. Doch am Ende ist entscheidend, wer mehr politische Kraft hat.

Nicht das Geld, um Stimmen zu kaufen?
Nein. Aber ich sage: Mausche­leien kann es geben oder auch nicht ­geben. Ich bin nie darin verwickelt gewesen.

Aber Sie müssten es doch mitbekommen haben, wenn etwas gemauschelt wurde. Die grössten Strippenzieher unter den Top-Funktionären, Jack Warner und Bin Hammam, standen Ihnen nahe.
Die wurden suspendiert, als bekannt wurde, was sie getan haben.

Vorher haben Sie nichts geahnt?
Nein, die beiden waren Präsidenten von Konföderationen, der eine in Asien (Bin Hammam), der andere für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (Warner). Ich habe das Management bei der Fifa nach den Prinzipien von Dele­gieren und Vertrauen geleitet. Das hat immer gut funktioniert – bis ich am Schluss einsehen musste, dass es falsch war.

Inzwischen ist Gianni Infantino seit neun Monaten Ihr Erbe. Ist er ein würdiger Nachfolger?
Im Gegensatz zu dem, was er sagt, hatte ich mit ihm nach der Wahl Kontakt. Er hat sogar zweimal am Sonntagabend auf dem Heimweg aus der Westschweiz bei mir haltgemacht. Ich wohne ja noch immer ganz nahe beim Fifa-Hauptsitz auf dem Zürichberg. Er hat mir damals auch gesagt: Ich rede wieder mit dir nach dem Kongress in Mexiko (im Mai). Seit dann ist Funkstille.

Wieso?
Ich weiss es nicht. Ich habe nachher noch zwei-, dreimal den Kontakt gesucht – nichts.

Eines Ihrer letzten Projekte war das Museum in Zürich, nun will die Fifa es schliessen . . .
. . . ein Museum kannst du doch nicht schliessen! Ein Museum rentiert auch nie, aber es hat einen sozialen und kulturellen Zweck.

Will Infantino Ihr Vermächtnis zerstören?
Nicht nur mein Vermächtnis, sondern das Vermächtnis der Fifa.

Sind einfach Blatters Werke nicht mehr gewünscht?
Ach ja, das ist ja offensichtlich. ­Alles, was Blatter ist, muss weg . . . Alle meine früheren Direktoren sind weg. Alle Entwicklungshelfer – weg! Diese Woche mussten noch einmal acht Leute gehen. Bei der Fifa muss alles weg, was mit dem Namen Blatter in Verbindung steht. Aber warum?

Das riecht eigenartig.
Nicht nur eigenartig – sondern stil- und respektlos.

Rund um den Kongress in Mexiko gab es Vorwürfe gegen Infantino: Sein Umgang mit Geld und Spesen, der Lohn, der ihm zu wenig war. Was ist Ihnen da durch den Kopf gegangen?
Vor allem hat mich der Entscheid des Kongresses beschäftigt, dass die unabhängigen Kommissionen während eines Jahres nicht mehr unabhängig sind.

Warum?
Weil er sie jetzt während eines Jahres absetzen kann, wenn er will.

Dazu kamen die mitgeschnittenen Gespräche, in denen sich Infantino abschätzig über die Ethikkommission äusserte. Hat er sich nicht mehr bei Ihnen gemeldet, weil er Sie hinter der Veröffentlichung dieser Aufnahmen vermutet?
Das weiss ich nicht. Das Wort ­Fairplay hat die Fifa zwar entfernt aus ihrem Logo, es heisst jetzt nur noch Respekt. Aber Respekt bedeutet doch auch, dass man mindestens Briefe oder einen Telefonanruf beantwortet. Wie kommuniziere ich denn nun mit der Fifa? Nur via Rechtsanwälte.

Trifft Sie das?
Ja.

Gianni Infantino ist mit einem Privatflugzeug zum Papst geflogen, er hat sich teure Matratzen und Fitnessgeräte gekauft . . .
. . . also, wenn er Matratzen kauft, sind das Details.

Ist der Flug im Privatflugzeug zum Papst auch ein Detail?
Kommt drauf an, wie es ab­gelaufen ist.

Glauben Sie, dass die Ethik­kommission Infantino deshalb nicht weiterverfolgt hat, weil sie jederzeit von ihm abgesetzt werden kann?
Ja, offenbar.

«Ich möchte den Teil des Lebens, der mir noch bleibt, mit Gesundheit, Familie und Liebe weiter­leben»: Sepp Blatter, 80. Foto: Urs Jaudas

Wieso muss der Fifa-Präsident eigentlich unbedingt zum Papst? Sie gingen hin, Infantino auch . . .
. . . zum ersten Mal habe ich den Papst rund um die WM 1990 in Italien getroffen, danach gab es mehrmals Kontakt. Der aktuelle Papst kommt aus Südamerika und interessiert sich für Fussball. Er wollte mich sehen und eine Absichtserklärung zwischen der Fifa und der Katholischen Kirche unterzeichnen. Ich habe ihm geantwortet: «Padre Santo, das geht nicht, der Fussball hat alle Religionen und Kulturen in sich.» Bei Papst Johannes Paul II. übrigens musste man immer zahlen, um ihn zu sehen.

Wirklich? Wie hoch war der Betrag?
Nicht so hoch.

100 Franken? Oder 1000?
Ein paar Tausend. Das galt für alle.

Interessant ist der eben erst aufgepoppte Fall Ihres ehe­maligen Generalsekretärs Urs Linsi. Bei ihm kam es zu Hausdurchsuchungen. Er soll eine Schlüsselfigur gewesen sein, als vor der WM 2006 rund 10 Millionen Franken aus Deutschland über die Fifa an ein unbekanntes Ziel geleitet wurden.
Ich weiss nichts zu diesem Fall.

Urs Linsi war damals ein ganz enger Vertrauter von Ihnen.
Aber von diesem Geldfluss weiss ich nichts.

Die «Süddeutsche Zeitung» sieht für die 10 Millionen zwei Optionen. Erstens: Damit wurde Ihre Wiederwahl 2002 gesichert. Zweitens: Sie wurden verwendet, um die WM 2006 zu kaufen.
Meine Wiederwahl 2002 . . . Das ist lächerlich. Da wollte die Uefa mich ja vorher in der Schweiz ins ­Gefängnis bringen.

Mit den Anschuldigungen des damaligen Generalsekretärs Michel Zen-Ruffinen?
Genau. Meine Gegner wollten, dass ich nicht zur Wiederwahl antrete. Da hatte ich keine Hilfe, nur die totale Opposition der Uefa, die aber nicht einmal die Courage ­hatte, einen eigenen Gegen­kandidaten zu stellen. Sie hat einen Afrikaner portiert.

«Meine Gegner wollten, dass ich nicht zur Wiederwahl antrete. Da hatte ich keine Hilfe, nur die totale Opposition der Uefa.»

Trotzdem wurden Sie wieder­gewählt.
Ich habe gerade erklärt, weshalb. Weil die Uefa keinen Kandidaten hatte.

Also bleibt die zweite Option: Deutschland hat die WM 2006 gekauft.
Das weiss ich nicht. Und das habe ich auch der Bundesanwaltschaft gesagt.

Ebenfalls für Aufruhr hat gesorgt, dass Sie, der damalige Generalsekretär Jérôme Valcke sowie der frühere Finanzchef Markus Kattner sich gegenseitig total fast 80 Millionen Franken Boni zugeschanzt haben.
. . . das stimmt ja gar nicht.

Nein?
Nein. Die Zahlen stimmen nicht. Wir sind daran zu erzwingen, dass die Fifa eine Richtigstellung ver­öffentlichen muss.

Wieso stimmen die Zahlen nicht?
Es geht um 13,5 Millionen Franken, die ich nie erhalten habe.

13,5 Millionen von einem Bonus in welcher Höhe? Alleine für Sie? Was stimmt daran nicht?
Es ist nicht korrekt, Sachen mit­einander zu verbinden, die nicht zusammengehören. Ich erhielt einen grossen Bonus für die WM in ­Afrika 2010, weil die Finanzkommission zum Schluss kam, dass das grosse Verdienst für die erfolgreiche Weltmeisterschaft in Südafrika mir gehört. Danach ­hatten wir eine Vereinbarung über einen vom finanziellen Erfolg abhängigen Bonus. Trotzdem habe ich für den Confederations Cup 2013 und die WM 2014 in Brasilien keinen Bonus erhalten.

Wir fragen noch einmal: Wie viele der von der Fifa veröffentlichten 80 Millionen wären für Sie gewesen?
In diesen 80 Millionen sind Beträge enthalten, die nicht stimmen. Das soll die Fifa jetzt korrigieren. Meine Verträge wurden immer von den erforderlichen Autori­täten unterzeichnet.

  • loading indicator

Aber diesen speziellen Bonusvertrag haben Sie sich doch zusammen mit Valcke und Kattner gegenseitig ­unterschrieben?
Einen solchen speziellen Bonusvertrag gab es nicht.

Das behaupteten Fifa-Anwälte.
Aber die Fifa wird das korrigieren müssen.

«Ich habe zwei Ausflugsziele. Die Guldenen ob der Forch, um etwas zu spazieren.»

Uns beschäftigt noch immer, was Sie anfangs gesagt haben: Dass Sie auch als Nicht-Fifa-­Präsident weiterhin vor allem arbeiten, Bücher schreiben, öffentlich auftreten. Was tun Sie, wenn Sie einmal einen ganzen Tag lang wirklich frei haben?
Ich habe zwei Ausflugsziele. Die Guldenen ob der Forch, um etwas zu spazieren. Und den Triangulationspunkt auf dem Pfannenstiel. Von dort oben hat man bei gutem Wetter einen Blick auf die Berge –wunderbar. Ich gehe auch gerne an den See – allerdings bin ich ein schlechter Schwimmer. Dafür ein guter Shopper.

Ein guter Shopper? Für sich selbst?
Jaja.

Was kaufen Sie denn? ­Elektronik, Kleider?
Kleider. Schuhe. Taschen. Geschenke. Ich gehe bei Hermès vorbei, um ein Foulard zu kaufen . . .

SonntagsZeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt