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Wie Babys Schmerz empfinden

Früher dachten Mediziner, dass Neugeborene keine Schmerzen ­haben. Heute helfen Messskalen bei der Beurteilung.

Werden Babys ohne Schmerzmedikamente operiert, überfluten Stresshormone ihren Körper, und Kreislaufprobleme nehmen zu. Foto: iStockphoto
Werden Babys ohne Schmerzmedikamente operiert, überfluten Stresshormone ihren Körper, und Kreislaufprobleme nehmen zu. Foto: iStockphoto

Sie schreien nicht, wenn sie Schmerzen spüren, sie verziehen nicht einmal das Gesicht. Merkwürdig still liegen Frühgeborene da, nur manche von ihnen kneifen die Augen zu, spreizen ihre Finger oder Zehen, wenn ihnen auf der Intensivstation Unangenehmes widerfährt. «Ihre Reaktionen auf Schmerzreize sind noch sehr subtil», sagt Christoph Hünseler, Leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln. Daher müssen Ärzte und Pflegepersonal frühgeborene Kinder genau beobachten. Sie müssen in der Lage sein, die subtilen Zeichen wahrzunehmen und richtig zu deuten; so forderten es deutsche und österreichische Mediziner kürzlich im Fachblatt «Jama Pediatrics».

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