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«Beim Klimaschutz nicht auf Randfiguren abstützen»

Macht sich die Wissenschaft unglaubwürdig, wenn sie sich zu gesellschaftlichen Fragen äussert? Nein, findet Kevin Elliott.

Der Philosoph Kevin Elliott forscht an der Michigan State University in den USA. Foto: PD
Der Philosoph Kevin Elliott forscht an der Michigan State University in den USA. Foto: PD

Die Wissenschaft liefert nichts als die Wahrheit, unbeeinflusst von gesellschaftlichen oder politischen Wertvorstellungen, so eine gängige Vorstellung. Gibt es dieses Ideal der reinen Wissenschaft überhaupt?

Nein. Viele Historiker, Philosophen und Soziologen, die sich mit der Praxis der Wissenschaft beschäftigen, sind der Ansicht, dass Wissenschaft und Wertvorstellungen untrennbar miteinander verwoben sind. Selbst wenn Wissenschaftler ihre persönliche Sicht der Dinge vollständig aus ihrer Tätigkeit heraushalten könnten, müssen Sie wohl oder übel Entscheidungen treffen. Bei diesen Entscheidungen spielen gesellschaftliche Werte zwangsläufig eine Rolle.

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