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Credit Suisse wehrt sich gegen Klage aus Moçambique

Die Bank weist den Vorwurf zurück, sie habe das Land in die Schuldenfalle getrieben.

Arthur Rutishauser
Auch das noch! Vor zehn Tagen hat eine US-Richterin Klagen von vier Pensionskassen aus den USA gegen die CS, ihren Chef Tidjane Thiam und andere Manager zugelassen. Foto: Keystone
Auch das noch! Vor zehn Tagen hat eine US-Richterin Klagen von vier Pensionskassen aus den USA gegen die CS, ihren Chef Tidjane Thiam und andere Manager zugelassen. Foto: Keystone

Nun holt die Moçambique-Affäre die Credit Suisse doch noch ein. Am Mittwoch hat der Generalstaatsanwalt des bettelarmen südostafrikanischen Landes am Londoner High Court of Justice Klage gegen die Credit Suisse, ehemalige Mitarbeiter und weitere Verantwortliche eingereicht.

Gemäss eigenen Angaben wollen die Moçambiquer insbesondere, dass sie nicht mehr für eine Anleihe in der Höhe von 622 Millionen Dollar geradestehen müssen, welche die Credit Suisse vor ein paar Jahren für sie herausgegeben hat. Zudem verlangen sie, dass sich die Bank an der Rückzahlung eines weiteren Kredits von 535 Millionen Dollar beteiligt. Betroffen von der Klage ist auch ein Eurobond im Wert von 727 Millionen Dollar.

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