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Cryptoleaks: Alt-Bundesrat Koller gerät in den Fokus

Zweimal war der ehemalige ­Justizminister Thema im Bundesrat. Die problematischen Ermittlungen geschahen in seinem Departement.

Denis von Burg, Kurt Pelda
Ihr Wissen um die Crypto-Affäre ist noch nicht decodiert: Arnold Koller und Kaspar Villiger (r.). Foto: Keystone
Ihr Wissen um die Crypto-Affäre ist noch nicht decodiert: Arnold Koller und Kaspar Villiger (r.). Foto: Keystone

Neue Informationen aus dem Bundesrat werfen Fragen auf, ob auch Alt-Bundesrat Arnold Koller schon in den 90er-Jahren Bescheid wusste über die Verstrickung der Zuger Crypto AG in ein gross angelegte US-amerikanisches Abhörprogramm.

Viola Amherd, Vorsteherin des Verteidigungsdepartements VBS, berichtete am 17. Dezember dem Bundesrat, in ihrem Departement seien Dokumente aufgetaucht. Diese «weisen darauf hin, dass der ehemalige EMD-Vorsteher K. Villiger informiert war». So zitiert der «Tages-Anzeiger» gestern Amherds Papier. Kaspar Villiger dementiert das. Zum damaligen Justizminister Arnold Koller, CVP, gebe es hingegen keine Hinweise.

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