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Das Eis schmilzt schneller als angenommen

Im Extremfall könnte der Meeresspiegel bis 2100 um mehr als zwei Meter steigen, warnen Forscher. Ihre Prognose ist unsicher, könnte sich aber trotzdem als richtig erweisen.

187 Millionen Menschen könnten ihr Zuhause verlieren: In der Westantarktis verlieren die Eisströme schon jetzt fünfmal so schnell an Masse wie 1992. Foto: Aurora Photos
187 Millionen Menschen könnten ihr Zuhause verlieren: In der Westantarktis verlieren die Eisströme schon jetzt fünfmal so schnell an Masse wie 1992. Foto: Aurora Photos

Seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass das «ewige» Eis von Grönland und der Antarktis empfindlicher auf die Klimaerwärmung reagiert als zuvor gedacht. Aber niemand weiss genau, wie stark der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts durch die abschmelzenden Polkappen ansteigen wird. Die Unsicherheit bei dieser Prognose ist gross, weil die Reaktion der Eisschilde auf die Erderwärmung komplex, nur zum Teil verstanden und daher nach wie vor schwierig zu modellieren ist.

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