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Das Leben als dummer August war auch schon lustiger

Gaston Häni alias Clown Gaston befürchtet, dass die Tage der Zirkusclowns gezählt sind.

«Das Clown-Metier ist eine brotlose Kunst»: Gaston Häni in seinem Garten in Arbon TG. Foto: Daniel Ammann
«Das Clown-Metier ist eine brotlose Kunst»: Gaston Häni in seinem Garten in Arbon TG. Foto: Daniel Ammann

Er war sein Leben lang der dumme August. Als Zirkuskind hätte er alles werden können: Trapezkünstler, Jongleur, Löwendompteur. Er aber wollte immer nur der dumme August sein. «Das liegt in meinem Naturell», sagt Gaston Häni alias Clown Gaston, «das Tollpatschige habe ich in mir.»

Gaston Häni, 68, ist ein klassischer Zirkusclown, einer der besten – und einer der letzten seines Fachs. Die Tage des liebenswerten Spassmachers mit der roten Nase, der in viel zu grossen Schuhen durch die Manege stolpert, sind gezählt. «Wir Clowns sind leider eine aussterbende Gattung», sagt Gaston Häni in seiner ruhigen, nachdenklichen Art.

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