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Der Wald profitiert von Orkan Lothar

Vor 20 Jahren zog der Sturm über die Schweiz und brachte grosse Zerstörung. Das hat die Landschaft verändert.

Martin Läubli
Am 26. Dezember 1999 hatte Sturm Lothar fast alle Bäume umgeworfen. Foto: Reinhard Lässig/WSL
Am 26. Dezember 1999 hatte Sturm Lothar fast alle Bäume umgeworfen. Foto: Reinhard Lässig/WSL

Was am 26. Dezember 1999 geschah, hinterlässt bis heute sichtbare Spuren. Sturmwind Lothar zog vor 20 Jahren mit einer ungeheuerlichen Wucht über West- und Mitteleuropa. Die Schweiz hat er dabei voll getroffen – mit einer Geschwindigkeit von 241 Kilometer pro Stunde fegte er über den Zürcher Uetliberg. Er knickte Millionen Bäume im Jura, im Mittelland, in den Voralpen und im westlichen Alpenraum. Insgesamt fällte der ­Orkan knapp 13 Millionen Kubikmeter Holz. «Die Sturmböen veränderten die Wälder in wenigen Stunden stärker, als es Forstbetriebe in zwei bis drei Jahren tun», erinnert sich ­Thomas Wohlgemuth, Waldökologe an der Forschungsanstalt WSL in ­Birmensdorf ZH.

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