Zum Hauptinhalt springen

Frauen stehen im Parlament hintenan

In den wichtigen Bundes-Kommissionen bleibt die Frauenrevolution aus. Und noch sitzen die Parlamentarierinnen aufs Maul, wie unsere Datenauswertung zeigt.

So viele Frauen umfasste das Bundesparlament noch nie: Vereidigung der Nationalräte am ersten Tag der Legislatur. Foto: Keystone
So viele Frauen umfasste das Bundesparlament noch nie: Vereidigung der Nationalräte am ersten Tag der Legislatur. Foto: Keystone

Flavia Wasserfallen galt als die kommende Frau der SP. Nach Jahren als SP-Generalsekretärin im Politgeschäft ist sie vor einiger Zeit in den Nationalrat nachgerutscht. Mit einer hervorragenden Wiederwahl war sie im Herbst eines der Gesichter der Frauenwahl, die den Bürgerinnen die beste Parlamentsvertretung brachte. Und trotzdem: Wasserfallen hat im Parlament kaum an Einfluss gewonnen. Sie kandidiert nicht für das SP-Präsidium. Und obwohl das nach einer gewissen Zeit üblich wäre, hat sie keine zusätzlichen Kommissionssitze und keine wichtigen Parteiämter erhalten. Auch in den Parlamentsdebatten meldet sie sich noch immer nur selten zu Wort.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.