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Der unheimlichste Ort der Schweiz

Im Spukhotel Val Sinestra sind derzeit Geisterjäger auf der Pirsch. Sie berichten von unheimlichen Begegnungen.

Von Sent, einem abgelegenen Dorf im Unterengadin, windet sich eine schmale Schotterstrasse durch das enge Tal, Wasser tost in der Tiefe, der Bergbach Brancla, ein Nebenarm des Inn. An den schroff abfallenden Berghängen streben dunkle Tannen zu einem blauen Himmel empor. Die Sonne scheint hier nur wenige Stunden am Tag, dann legen sich Schatten über die unwirtliche Landschaft.

Tief im Tal, dem Felsen abgetrotzt, thront ein gewaltiger Bau. Halb Schloss, halb Klinik. Die kahlen Mauern türmen sich elf Stockwerke hoch. Die Geschichte des Kurhotels Val Sinestra reicht bis an den Anfang des letzten Jahrhunderts zurück – doch der düstere Teil beginnt vor 40 Jahren.

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