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Diese Schweizer Branchen sind am stärksten von China abhängig

In China stehen wegen der Virus-Epidemie viele Fabriken still. Das wirkt sich auch hierzulande aus.

Hier arbeiten sie noch: Fabrik in Foshan, China. Foto: Alex Plavevski (Keystone)
Hier arbeiten sie noch: Fabrik in Foshan, China. Foto: Alex Plavevski (Keystone)

Uhrenindustrie

Für die gesamte Schweizer Uhrenindustrie ist Festland-China zum drittwichtigsten Absatzmarkt avanciert, während die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong die bedeutendste Abnehmerin ist. Die UBS schätzt, dass die Swatch Group rund die Hälfte des Jahresumsatzes in China oder mit chinesischen Touristen erzielt. Bei Richemont dürften es rund 45 Prozent sein. Laut Schätzungen der Bank Vontobel tragen Chinesen, die im Inland und Ausland Schweizer Uhren kaufen, mittlerweile 40 Prozent zum Umsatz der Uhrenindustrie bei. Das hat damit zu tun, dass in China im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung eine kaufkräftige Mittelschicht entsteht, die das Reisen für sich entdeckt. Wie heftig die Einbussen aufgrund des Coronavirus ausfallen, dürfte nicht zuletzt von der Dauer der Pandemie abhängen. (jnm)

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