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In der Pflege herrscht Panik

Krankenkassen haben 500 Millionen Franken zu viel für Pflegematerial bezahlt. Jetzt fordern sie Gelder zurück.

Mit ihrer Arbeit lässt sich kaum mehr Geld verdienen: Wundspezialistin Claudia Britschgi in ihrer Praxis in Biel. Bild: Marco Zanoni
Mit ihrer Arbeit lässt sich kaum mehr Geld verdienen: Wundspezialistin Claudia Britschgi in ihrer Praxis in Biel. Bild: Marco Zanoni

Sorgfältig entfernt Claudia Britschgi mit dem Skalpell den Fibrinbelag, der sich auf der Wunde am Fuss ihrer Patientin gebildet hat. «Das ist wichtig, damit die Heilung stattfinden kann», sagt sie. Nach der Reinigung überklebt Britschgi die Wunde mit einem grossen Pflaster. Dann wickelt sie den Fuss und den Unterschenkel mit einem Verband ein. Eine Dreilagenkompression – «das verbessert den Blutrückfluss».

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