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Jäger verkaufen unhygienisches Wild

Eigentlich müssten unsaubere Abschüsse gemeldet werden. Doch viele schummeln – vor allem aus Stolz.

Roland Gamp
Jetzt drohen Bussen und Verweise: Bündner Jäger mit Gamsbock. Foto: Keystone
Jetzt drohen Bussen und Verweise: Bündner Jäger mit Gamsbock. Foto: Keystone

Die Hochjagd ist in den meisten Kantonen beendet. Nun landet das Wild auf dem Teller. Meist zwischen Marroni, Rotkraut oder Rosenkohl. Und stets hygienisch einwandfrei, so verlangt es zumindest das Lebensmittelgesetz.

Bei Schweinen oder Rindern lässt sich das einfach überprüfen: Amtliche Tierärzte kontrollieren jeweils in den Schlachthöfen, ob die Qualität der Tiere stimmt. In freier Natur hingegen kann nicht ständig ein unabhängiger Experte mit auf der Lauer liegen. Statt­dessen hat der Bund die Kontrolle den Jägern selbst auferlegt: Seit Mai 2017 müssen sie alle geschossenen Tiere vor Ort begutachten.

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