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Kündigung für Schutzhunde

Erstes Verbot von Urner Herdenschutzhunden – sie sollen Wanderer gebissen haben.

Fürchtet um das Wohl seiner Schafherde: Ernst Vogel mit seinem letzten Schutzhund Leo. Foto: Fabian Biasio
Fürchtet um das Wohl seiner Schafherde: Ernst Vogel mit seinem letzten Schutzhund Leo. Foto: Fabian Biasio

Unbekümmert grasen die Schafe auf der Unteralp. Seit Jahren verbringen sie den Sommer hier oben in der Urner Idylle. Doch diese trügt. «Meine Tiere sind dem Wolf ausgeliefert», sagt Schafbauer Ernst Vogel. «Wir warten ohne jeden Schutz darauf, dass er sein erstes Opfer holt.»

Drei Herdenschutzhunde haben die 1100 Schafe bisher verteidigt. «Doch auf die neue Saison hin habe ich ein Verbot erhalten, sie mit auf die Alp zu nehmen», sagt Vogel. «Die Gegner sagen, dass sie Wanderer anfallen und Touristen einschüchtern. Obwohl es noch nie einen ernsthaften Angriff gab.»

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