«Die Nasa war nie auf dem Mond»

Die Reaktionen der Leser.

«Glauben Sie auch an den Osterhasen? Die Nasa war nie mit irgendwelchen Astronauten auf dem Mond. Nicht früher und nicht bis heute», schreibt ein Leser. Foto: Nasa

«Glauben Sie auch an den Osterhasen? Die Nasa war nie mit irgendwelchen Astronauten auf dem Mond. Nicht früher und nicht bis heute», schreibt ein Leser. Foto: Nasa

FDP will «Klarstellungen» zum EU-Abkommen
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Dass der Widerstand zum vorliegenden institutionellen Rahmenvertrag bei den «Ja, aber»-Parteien früher oder später in sich zusammenfallen wird, war mir von vornherein klar. Dass gerade die FDP hier Vorreiter ist, als erste einknickt und das «Ja, aber» durch ein «Ja aus Vernunft» ersetzt und auf Nachverhandlungen verzichten will, hat mich zu diesem frühen Zeitpunkt dann aber schon etwas überrascht. Das «Ja zur Vernunft» könnte man auch als ein «Ja zur totalen Kapitulation gegenüber Brüssel» verstehen.
Claudio Bachmann, Basel

Das war schon immer so: Die FDP stellt die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder und Sponsoren vor ihre langfristige gesellschaftspolitische Verantwortung.
Alex Schneider, Küttigen AG

Wirtschaftsexperten und Rechtsgelehrte äussern sich in Hearings und Kommentaren zum Rahmenabkommen. Über die Auslegung des Vertragswerkes kommen dabei Meinungen zum Ausdruck, die sich zum Teil diametral gegenüberstehen. Dieses Abkommen lässt offensichtlich alle möglichen Interpretationen zu, nichts scheint klar zu sein. Einen solchen Vertrag zu unterzeichnen ist schlicht verantwortungslos.
Andrea Geissbühler, Bäriswil BE

Lebenslänglich im Gefängnis der Angst
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Liest man diesen Artikel, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass unsere Justiz, das Gutachterunwesen und offensichtlich auch der Gesetzgeber nichts taugen: unfähig und unwillig, eine adäquate Lösung herbeizuführen, nämlich T. W. für immer (und zwar wirklich für immer) wegzusperren.
Ernst Lebsanft, Gunten BE

Die Reihe von Justizskandalen in der Bananenrepublik Schweiz ist mit diesem Fall um ein weiteres unrühmliches Kapitel reicher geworden. Wie viele unschuldige Menschen brauchen noch Opfer der grotesken Auswüchse dieser Kuscheljustiz zu werden, bis die Politiker endlich handeln? Wie viele Menschen müssen sich noch zu physischen und seelischen Wracks entwickeln, bis sich endlich der Grundsatz durchsetzt, dass in erster Linie die Opfer von Straftaten grosszügige Unterstützung erhalten sollen und nicht die Täter mit teuren, nutzlosen Therapien? Was muss noch geschehen, bis sich die selbstgefälligen Gerichte endlich durchringen, die vom Volk verlangte lebenslange Verwahrung gefährlicher Täter anzuwenden und umzusetzen?
Rolf Hug, Aadorf TG

Die Verteidigungsministerin muss den Offizieren die Leviten lesen
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Mit der Durchleuchtung von Interessen und Doppelrollen von Offizieren zeigt Viola Amherd Führung, auch wenn die Offiziere aufgebracht sind. Frau Amherd als VBS-Chefin ist eine Chance: Losgelöst von Seilschaften, kann sie den Augiasstall mit den bisher bekannten skandalösen Vorfällen ausmisten. Die eiserne Lady aus dem Wallis kann das schaffen. Sie muss bloss die Bedrohungslage richtig einschätzen, die Prioritäten entsprechend setzen und fähige Leute um sich scharen, keine Reduit-Einflüsterer und Karriere­zementierer, sondern solche, die nach vorne schauen
Roger E. Schärer, Feldmeilen ZH

Günstige Medikamente werden zur bitteren Pille
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Dass viele Schweizer unter den immer höheren Krankenkassenprämien leiden, ist eine Tatsache. Nun will der Bund neue, höhere Preise für den Vertrieb von Arzneimitteln einführen, und einmal mehr wird die Versandapotheke Zur Rose diskriminiert. Es wäre langsam an der Zeit, dass der Bund Massnahmen beschliesst, die zur Senkung der Prämien führen. Ich bin gespannt, ob Bundesrat Alain Berset diesem Trauerspiel endlich den Riegel schiebt.
Hans-Ulrich Wanzenried, Zürich

Grünliberale provozieren die Freisinnigen
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Nun will also Frau Gössi ihrer FDP auf die Wahlen 2019 hin ein grünes Mäntelchen umhängen. Mitgliederkonsultationen hin oder her: Eine satte Mehrheit der FDP-Politiker auf allen Ebenen wird sich im politischen Alltag weiterhin hinter die Anti-Öko-Hardliner stellen und ihre bisherige Politik fortsetzen. Schliesslich ist die FDP immer noch nichts anderes als der politische Erfüllungsgehilfe einer sich immer unethischer und sozial unverantwortlicher gebärdenden Wirtschaft. Die FDP soll doch in der nächsten Legislatur erst einmal den praktischen Nachweis für ihre grüne DNA erbringen. Vielleicht entdeckt sie dabei ja auch noch das riesige wirtschaftliche Potenzial, das in der Ökologie steckt.
Peter Müri, Winterthur ZH

Der Papst bekämpft die Schande mit «Denkanstössen»
SonntagsZeitung vom 24.2.2019

Bewegt sich die katholische Kirche, was die sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche angeht? An den Taten gemessen – und allein dies zählt –, lautet die Antwort klar Nein. Das Trauerspiel des Nichthandelns ist ganz einfach die Bestätigung dafür, dass die Kirchenoberen anscheinend noch immer nicht verstanden haben. Die Kirche braucht tiefgreifende Reformen und muss endlich flächendeckend unabhängige Vermittler zulassen, um die begangenen Straftaten glaubwürdig zu untersuchen und aufzuklären. Worte allein sind ungenügend, und der Papst scheint entweder nicht willens oder nicht in der Lage zu sein, diese katholische Kirche für das 21. Jahrhundert zu reformieren.
Pascal Merz, Sursee LU

Sozialistisches Nirwana
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

So sehr ich dem Autor zustimme, was die aktuelle Selbstzerfleischung der Demokratischen Partei in den USA angeht, so wenig kann ich zwei Dinge unwidersprochen lassen, welche er sozusagen durch die Hintertür serviert. Er bezeichnet Donald Trump als den «wirkungsvollsten» Präsidenten in der amerikanischen Geschichte. Dies ist nachweislich falsch. Kein Präsident hat weniger zustande gebracht, allerdings hat noch keiner so viel Aufhebens um dieses Wenige gemacht. Und Trump ist nicht nur «in linken Kreisen» unbeliebt, sondern er polarisiert extrem und hat seit seinem Amtsantritt nie auf die Zustimmung von auch nur 50 Prozent aller Amerikaner zählen können.
Christian Meier, Winterthur ZH

Schweizer sind süchtig nach Proteinbomben
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Das berühmte Auf-den-Bauch-Hören gilt auch beim Essen, da helfen die tollsten Produkte und Studien nichts, höchstens der Wirtschaft. Der Spruch «früher war es besser» hat eine gewisse Berechtigung, wir haben alles gegessen, auch die Keime, waren widerstandsfähiger, auch weniger ängstlich und empfindlich, und damit der Natur und unserem Ursprung näher.
Ljiljana von Ziegler, Beinwil am See AG

«Goldenes Ei» leidet unter Gästemangel
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Dieses Kuckucksei haben sich die Herren vom Hotelierverein, allen voran Präsident Ernst Wyrsch, selbst ins Nest gelegt. Wurde doch das Projekt von dieser Seite von Beginn an als Leuchtturm für die Davoser Hotellerie gepriesen, obwohl jedem, der nur ein paar Kennzahlen der Branche im Kopf hatte, klar sein musste, dass sich ein solches Projekt in Davos nie rechnen würde.
Hans Vetsch, Davos GR

Diesmal wollen sie bleiben
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Nasa-Chef Jim Bridenstine sagt, vielleicht 2028 werden wieder Astronauten auf dem Mond landen, die dann sogar dort bleiben werden. Mit der heutigen Technik sollten neue Mondlandungen schon heute ein Kinderspiel sein. Zwischen 1969 und 1972 haben die Amerikaner sechsmal den Mond besucht. Bei der ersten Mondlandung hatten wir längst noch keine PCs auf den Tischen, auch keine Taschenrechner gab es damals. Wir machten noch statische Berechnungen mit dem Rechenschieber. Schleierhaft ist, wie die sechs Mondlandungen und die Rückkehr zur Erde mit dieser primitiven Technik damals gelingen konnten. Während den sechs Apollo-Missionen musste die kleine Mondlandefähre nicht weniger als 17-mal am Hauptraumschiff andocken, was immer perfekt funktionierte. Heute sind die Amerikaner auf die Russen angewiesen, um die internationale Weltraumstation zu versorgen, die nur die Erde umkreist. David McGowan in den USA nannte die US-Mondlande­story eine St.-Nikolaus- und Osterhasen-Version für Erwachsene.
Heinrich Frei, Zürich

Glauben Sie auch an den Osterhasen? Die Nasa war nie mit irgendwelchen Astronauten auf dem Mond. Nicht früher und nicht bis heute. Wo sind denn die Nasa-Beweise einer Mondmission mit Menschen? Wo sind denn das Mondfahrzeug und die Flaggen und Golfbälle geblieben? Die Nasa hätte doch schon zu Beginn der weltweiten Zweifel an einer bemannten Mondmission die Beweise präsentieren können. Sie hat es aber nicht. Warum? Weil es sie nie gab.
Robert O. Renfer, Raperswilen TG

Nathalie von Siebenthal spricht just an der WM vom Rücktritt
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Die Bernerin trotzt nach Fragen der Presse nach ihren bescheidenen Leistungen. Darum, Reisende soll man ziehen lassen.
Axel Dittner, Steinen SZ

Ich schmolle, also bin ich
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Wer als Kind keine Rücksicht auf andere gelernt hat, wird es später in unserer ausgeprägten Selbstdarstellungs-Gesellschaft schwer haben, andere Meinungen zu akzeptieren. Kinder werden heute als Könige behandelt, sie haben das Sagen, dementsprechend werden sie geprägt. In der heutigen Facebook und Twitter Gesellschaft kommt vieles in den falschen Hals, weil jeder das Gefühl hat, über jeden und alles seinen Senf abgeben zu müssen. Man hat die Gesprächskultur verlernt, das Beleidigt sein. Schmollen ist eine Folge der Unsicherheit des Ungewohnten, man kann nicht verstehen, was man nicht wirklich kennt. Kluge Menschen mit Wissen, brauchen nicht zu schmollen, sie nehmen Ansichten und Meinungen als konstruktive Gespräch an, schneeflockiges Benehmen zeugt von Unreife oder Selbstüberheblichkeit.
Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

Apuliens Familienoase
SonntagsZeitung vom 24. 2. 2019

Der Artikel über den Robinson Club in Apulien ist interessant. Die angegebenen Preise jedoch Bauernfängerei. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass zum Beispiel eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern während den Schulferien schnell Fr. 2000.- pro Person bezahlt. Eine Woche kostet also Fr. 8000.-. Wahnsinn. Welche mittelständische Familie kann sich solche Ferien leisten?
Nicole Robinson, Thun BE

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