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Mit Corbyn und Wermuth in den Untergang

Wenn die Linken die Bevölkerung weiterhin ignorieren, könnte das 21. ihr letztes Jahrhundert werden.

In Grossbritannien, Deutschland, aber auch in den USA und in der Schweiz versuchen es die Linken mit denselben Mitteln. Ohne Erfolg. Foto: Jessica Talyor (EPA)
In Grossbritannien, Deutschland, aber auch in den USA und in der Schweiz versuchen es die Linken mit denselben Mitteln. Ohne Erfolg. Foto: Jessica Talyor (EPA)

In Grossbritannien hat die extreme Linke unter ihrem traurigen Führer Jeremy Corbyn die schwerste Niederlage seit 1935 erlitten – und nur wenige Tage später, als wäre gar nichts geschehen, haben sich in der Schweiz zwei Vertreter der äusseren Juso-Linken, Mattea Meyer und Cédric Wermuth, gemeinsam um das Präsidentenamt der SP Schweiz beworben. Ihre Wahlchancen sind intakt. Schon vorher hatte die SPD ihre Spitze mit zwei ältlichen, sehr linken Marionetten besetzt, die an den Fäden von Kevin Kühnert hängen, einem blutjungen Juso-Chef, der in etwa die gleichen Ansätze vertritt wie Corbyn. Ist es Wahnsinn, oder hat es Methode? Entweder hoffen diese erklärten Sozialisten, also wohl Leute, die nicht an Gott glauben, an den Stern von Bethlehem, oder aber sie befinden sich in der Phase des Denials, wie das Traumaspezialisten nennen, wenn Menschen, denen Schlimmes widerfahren ist, sich dieser Realität noch verweigern. Oder liegen sie richtig, aber sind dazu verdammt, im falschen Jahrhundert zu leben?

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