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Nogroni statt Negroni – alkoholfreie Drinks boomen

Schweizerinnen und Schweizer trinken weniger Alkohol. Hersteller neuer Produkte profitieren davon.

Laura Frommberg
«Zurzeit spüren wir eine erhöhte Nachfrage nach Getränken mit vielfältigen und neuartigen Geschmäckern», sagt eine Sprecherin von Coop. Foto: StockFood
«Zurzeit spüren wir eine erhöhte Nachfrage nach Getränken mit vielfältigen und neuartigen Geschmäckern», sagt eine Sprecherin von Coop. Foto: StockFood

«Virgin Colada», «Baby Pool», «No Sex on the Beach» – wer in der Bar etwas Alkoholfreies bestellen wollte, hatte lange Zeit die Wahl zwischen solchen und ähnlich unattraktiv benannten Mixgetränken. Mit ihrem Zucker- und teils Rahmgehalt hätten sie locker eine Hauptmahlzeit ersetzen können.

Doch es ändert sich etwas in der Barszene der Schweiz. Die Nachfrage nach alkoholfreien Getränken nimmt zu, und das sorgt für ein kreativeres Angebot. Die Cocktails heissen Mandarin Sour, Bella Strega oder Tra-la-la, sind weniger süss, dafür komplexer. Die Entwicklung ist längst nicht auf die Gastronomie beschränkt. Auch die Verkäufe alkoholfreier Getränke im Detailhandel ziehen an, während der Konsum von Alkohol in der Schweizer stetig abnimmt: Von 9,2 Liter reinen Alkohols pro Kopf und Jahr 1999 sank er bis im vergangenen Jahr auf 7,7 Liter.

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