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«Pavarotti sorgte für den Wein, ich kümmerte mich ums Essen»

Der 87-jährige Stardirigent Nello Santi über Diven, junge Regisseure und Pop-Musik.

Dominic Geisseler
«Wenn die Musik da ist, fühle ich mich jung»: Nello Santi im Spiegelsaal des Opernhauses Zürich. Fotos: Sebastian Magnani
«Wenn die Musik da ist, fühle ich mich jung»: Nello Santi im Spiegelsaal des Opernhauses Zürich. Fotos: Sebastian Magnani

Opernhaus Zürich. Vor über 60 Jahren hat Nello Santi hier zum ersten Mal dirigiert. Unter dem grossen Spiegel nimmt der 87-jährige und über 100 Kilo schwere Stardirigent Platz («Ich war auch schon 135 Kilo!»). Und beginnt sogleich zu trällern. «O luce di quest’anima» aus Donizettis «Linda di Chamounix». Immer wieder lacht er herzhaft, imitiert einzelne Instrumente, summt und singt aus den über 80 Opern, die er schon dirigiert hat.

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