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«Sie gehen in die Narkose, ohne zu wissen, ob sie wieder aufwachen»

Der Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin hat Coronavirus. Er und die Vizepräsidentin erklären, was auf die Schweiz zukommt.

Das Personal sei das Problem, nicht das Material, sagen die Intensivmediziner im Interview. Spitalszene in Rom. Foto: Getty Images
Das Personal sei das Problem, nicht das Material, sagen die Intensivmediziner im Interview. Spitalszene in Rom. Foto: Getty Images

Thierry Fumeaux, normalerweise leiten Sie die Intensivstation am Spital Nyon. Jetzt sind Sie mit dem Coronavirus infiziert, ausgerechnet als Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin.

Thierry Fumeaux: Mein Fall ist nicht ungewöhnlich. Auch Pflegepersonal und Ärzte auf den Intensivstationen tragen in dieser Pandemie ein Risiko. Bei ihnen landen praktisch alle schweren Fälle. In Italien gehört jeder zehnte Infizierte zum Gesundheitspersonal, trotz aller Vorsichtsmassnahmen. Es handelt sich oft um junge und gesunde Menschen, die meistens rasch wieder gesund sind. Doch für die Schweiz ist das eine Gefahr. Gerade die Spezialisten sind absolut unersetzlich im Kampf gegen Covid-19.

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