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So enttarnte die Schweiz die russischen Doppelgänger-Spione

Dank eines Tipps des Nachrichtendienstes flog eine weltweit agierende russische Geheimdienst-Truppe auf. Wie der NDB vorging.

Mit diesem Plakat fahndet die US-Bundespolizei nach sieben mutmasslichen russischen Militärspionen unter Hacking-Verdacht.
Mit diesem Plakat fahndet die US-Bundespolizei nach sieben mutmasslichen russischen Militärspionen unter Hacking-Verdacht.
Sie parkten den Mietwagen vor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag. Im Kofferraum waren Geräte für einen Cyber-Angriff installiert.
Sie parkten den Mietwagen vor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag. Im Kofferraum waren Geräte für einen Cyber-Angriff installiert.
Dutch Ministry of Defence
Kurz vor einem Einsatz in Lausanne begab sich Evgenii Serebriakov zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio, wo er sich mit einer russischen Sportlerin ablichten liess.
Kurz vor einem Einsatz in Lausanne begab sich Evgenii Serebriakov zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio, wo er sich mit einer russischen Sportlerin ablichten liess.
Dutch Ministry of Defence
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Was vor zwei Jahren in der Schweiz seinen Anfang nahm, endete am Donnerstag mit einem «Wanted»-Plakat des Federal Bureau of Investigation, besser bekannt als FBI. Darauf zu sehen sind sieben Russen, nach denen die US-Justiz weltweit fahndet.

«Diese Individuen könnten bewaffnet und gefährlich sein und müssten als internationales Flug- und als Fluchtrisiko betrachtet werden», steht in grossen roten Lettern unter den Fotos des Septetts. «Falls Sie Informationen zum Fall haben, kontaktieren Sie bitte den nächsten Posten des FBI oder die nächste Botschaft oder das nächste Konsulat der USA.»

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