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Forscher fordern viel tiefere Grenzwerte für Pestizide

ETH-Wissenschaftler finden mit einer neuen Messmethode giftige Substanzen in Bächen. Das hat tief greifende Konsequenzen für die Zulassungspraxis.

Neue Messmethoden zeigen todbringende Giftkonzentrationen: Analyse von Wasserproben. Foto: Keystone

Neue Messmethoden zeigen todbringende Giftkonzentrationen: Analyse von Wasserproben. Foto: Keystone

Mischa Aebi@sonntagszeitung
Denis von Burg@sonntagszeitung

Die Bauernlobby kämpft ­gerade mit voller Kraft gegen rigorose Forderungen der Pestizidgegner. Diese wollen mit zwei Initiativen chemische Spritzmittel aus der Landwirtschaft verbannen. Ausgerechnet jetzt kommt von einer zweiten Seite zusätzlicher Druck auf die Bauern: ETH-Forscher haben eine revolutionäre Methode zur Messung von Pestiziden im Wasser entwickelt – und entdeckten hochtoxische Substanzen in Schweizer Gewässern. Das bringt die Zulassungsbehörden unter Zugzwang. Jetzt drohen Verbote für Pflanzenschutzmittel auf breiter Linie.

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