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Vegetarier und Karnivoren, vereinigt euch!

Eine Weihnachtspredigt zum kleinsten gemeinsamen Nenner in der Kulinarik: Anständige Tierhaltung.

MeinungDaniel Böniger
Schwein gehabt: Trotz des Koteletts auf dem Teller wird es enger für Freunde des Fleisches. Foto: Getty Images
Schwein gehabt: Trotz des Koteletts auf dem Teller wird es enger für Freunde des Fleisches. Foto: Getty Images

«Last Christmas» klingts zum Fest der Liebe aus dem Radio. Man lacht zusammen, beschenkt und freut sich. Kinderaugen leuchten. Ja, auch am Tannenbaum glitzert und blinkt es feierlich. Harmonie allenthalben – bis der Weihnachtsbraten auf dem Tisch landet. Spätestens dann hört der Spass auf.

Es dürfte eine der am lautesten geführten Streitigkeiten des zu Ende gehenden Jahres sein: der Kampf der Karnivoren gegen die Vegetarier – und umgekehrt. Aber, die Frage darf gestellt werden, wieso müssen sich diejenigen, die Steaks lieben, und diejenigen, die dem toten Tier abgeschworen haben, so heftig auf die Mütze geben? Macht es Sinn, dass das Essen quasi die Religion ersetzt hat, sodass wir all unsere Energie in die Debatten darüber investieren?

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