Zum Hauptinhalt springen

Zollstreit um wertvolle Springpferde

Einer der prominentesten Pferdebesitzer soll teure Tiere beim Zoll als krank deklariert haben, um Einfuhrsteuern zu sparen – er bestreitet das.

Bei seiner Einfuhr statt mit 180'000 nur mit 115'290 Franken bewertet: PSG Future gewann 2016 in Zürich das Weltcupspringen. Foto: C. Minder/Freshfocus
Bei seiner Einfuhr statt mit 180'000 nur mit 115'290 Franken bewertet: PSG Future gewann 2016 in Zürich das Weltcupspringen. Foto: C. Minder/Freshfocus

Nicht nur Kunstwerke oder Luxusautos führen bei der Eidgenössischen Zollverwaltung immer mal wieder zu Ermittlungen, weil die Besitzer bei der Einfuhr hohe Steuern zahlen müssten – dies aber manchmal unterlassen.

Auch wertvolle Pferde kosten eine Stange Geld, wenn sie importiert werden. Die Eidgenössische Zollverwaltung führt derzeit ein Strafverfahren gegen Peter Schildknecht, einen der bekanntesten Besitzer von Springpferden. Er soll laut Zollbehörde zwischen 2012 und 2015 bei der Einfuhr von vier Edelpferden falsche Angaben zu ihrem Wert gemacht haben, um Einfuhrsteuern zu sparen. Das geht aus einem nicht rechtskräftigen Urteil des Bundesverwaltungs­gerichts hervor. Schildknecht bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.