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Neuer Globus-Chef will Läden schliessen

Für Vittorio Radice haben die Globus-Warenhäuser zu wenig Charme und zu wenig Seele. Nun will er 300 Millionen Euro investieren – und Filialen schliessen.

Karin Kofler, Erich Bürgler
Ihm sind die Warenhäuser von Globus zu nüchtern: «Ihnen fehlt der Charme eines pulsierenden Treffpunkts. Sie haben zu wenig Seele», sagt Vittorio Radice, 62, Verwaltungspräsident von Globus. Foto: Michele Limina
Ihm sind die Warenhäuser von Globus zu nüchtern: «Ihnen fehlt der Charme eines pulsierenden Treffpunkts. Sie haben zu wenig Seele», sagt Vittorio Radice, 62, Verwaltungspräsident von Globus. Foto: Michele Limina

Vittorio Radice ist seit dieser Woche der neue starke Mann bei Globus. Der Italiener wird als Vertreter der neuen Eigentümer der Warenhausgruppe dafür sorgen, dass die Globus-Läden ­künftig emotionaler und edler daherkommen. Was der Manager in der Schweiz bis jetzt gesehen hat, lässt das Herz des «Warenhaus-Philosophen», wie er zuweilen genannt wird, noch nicht höherschlagen. Beim Gang durch das Flaggschiff an der Zürcher Bahnhofstrasse ­runzelt Radice zuweilen die Stirn. Der Espresso an der Bar beim Haupteingang schmeckt ihm, aber vom Modebereich zeigt sich der ­Luxusgüter-Profi nicht sehr angetan und sagt mit italienischem ­Akzent: «No comment.»

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