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Den Prämienzahlern droht ein grosser Kostenschub

Dieses Jahr steigen die Prämien kaum, doch in den nächsten fünf Jahren kosten Pflege, Ärzten und Medikamente insgesamt fast zehn Milliarden mehr.

Mehrausgaben von einer Milliarde pro Jahr: Neue und teure Medikamente wirken als Kostentreiber. Foto: Keystone

Mehrausgaben von einer Milliarde pro Jahr: Neue und teure Medikamente wirken als Kostentreiber. Foto: Keystone

Dominik Feusi@feusl

Nach einer Verschnaufpause in diesem Jahr werden die Gesundheitskosten bald wieder kräftig ansteigen. In den nächsten fünf Jahren drohen neue Kosten von mehr als zehn Milliarden Franken. Rund die Hälfte davon wird auf die Krankenkassenprämien überwälzt, der Rest kommt auf die Steuerzahler oder die selbst zahlenden Patienten zu. Dies ergeben Berechnungen des Krankenkassenverbandes Santésuisse. Die Grundlage dafür bilden die Daten über die Kostensteigerungen in diesem Jahr, welche im nächsten Jahr auf die Prämien durchschlagen.

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