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Amicitia im Cup-Halbfinal

Kadetten Schaffhausen bezog im Cup-Viertelfinal in Zürich gegen GC Amicitia ein 21:28-Debakel. Endingen erfüllte gegen den 1.-Liga-Klub Frauenfeld (36:29) die Pflicht.

Im Dezember hatten die Schaffhauser den Titelhalter Amicitia im Championat 40:25 deklassiert. Die nationale Zurückstufung des letztjährigen Double-Gewinners war eine Frage der Zeit; zumal "Ami" im Zuge der Finanzprobleme sich von diversen Top-Spielern trennen musste.

Auch im Cup-Wettbewerb drohte der erheblich dezimierten Meister-Mannschaft das Out, ehe nun der Coup folgte. Mit einer nahezu fehlerlosen Leistung erzwang Amicitia vor nur 250 Zuschauern in der zweiten Hälfte die verblüffende Wende. Das deutsche Duo Grimm (10/5) und Kern (6) trug 16 Treffer zum Sturz des Favoriten bei.

Bei den Gästen kam keiner auf Touren. Auch der isländische Keeper Björgvin Gustavsson, der die Insulaner an der EM zuletzt mit brillanten Paraden zur Bronze-Medaille geführt hatte, bekam kaum einen Ball zu fassen. Offensiv prallten die schwer enttäuschenden Kadetten in corpore am Zürcher Abwehrverband ab.

Damit sind im Cup-Wettwerb in den Top 4 mit Amicitia, Pfadi und St. Otmar drei Teams vertreten, welche die Schweizer Handball-Szene in der letzten Dekade massgeblich prägten. Die Meister der letzten Jahre spielen nun erneut um eine Trophäe.

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