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Ammann scheitert frühzeitig

Simon Ammann scheint zum Saisonende zum zweiten Mal in diesem Winter in ein Tief zu fallen. Beim Springen in Trondheim verpasst er als 35. mit bescheidenen 118,5 m den Finaldurchgang.

Der vierfache Olympiasieger muss somit zum vierten Mal in diesem Winter einen zweiten Durchgang als Zuschauer verfolgen. Der Toggenburger läuft Gefahr, erneut in ein Loch zu fallen. Bereits beim Heimspringen in Engelberg sowie während der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen und Bischofshofen durfte er nicht ein zweites Mal Anlauf nehmen. Diesen Negativerlebnissen stehen in nunmehr 21 Wettkämpfen zwei Podestplätze und acht weitere Top-Ten-Klassierungen gegenüber.

Ammann kann die fehlende Konstanz auch zum Saisonschluss nicht abschütteln. Vor und während den Weltmeisterschaften im Val di Fiemme schien er wieder Fuss gefasst zu haben. Er sprach davon, endlich seine Materialabstimmung gefunden zu haben. Nun gerät der Schweizer Teamleader zum Saisonende unerwartet unter Druck. Ihm droht eine Serie von Negativerlebnissen zum Saisonende. Sein Selbstvertrauen für die Klassiker in Oslo und Planica ist nun jedenfalls angeschlagen.

Ammann und sein Trainer Martin Künzle werden nun diskutieren, ob es nicht mehr Sinn macht, die Saison vorzeitig abzubrechen. Der Entscheid wird am Samstag kommuniziert.

Gregor Deschwanden war nicht in der Lage, in die Bresche zu springen. Auch der Luzerner ist ins Grübeln geraten. Er kommt nicht mehr an seine Bestform von Ende Januar heran. In Trondheim klassierte er sich als 37. (119 m) und verpasste seine achte Finalteilnahme im Weltcup.

Der Weltmeister Kamil Stoch nimmt seinen Schwung von den Titelkämpfen im Val di Fiemme mit. Am Dienstag hatte er bereits in Kuopio (Fi) gewonnen, nun gelang ihm der zweite Sieg in Serie. Mit einem Traumflug auf 140 m in der Reprise sprang er vom dritten Spitzenrang noch an die Spitze, vor Richard Freitag (De) und Daiki Ito (Jap). Einen schlechten Tag müssen die Österreicher abhaken. Sie brachten keinen Springer unter die Top Ten.

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