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Auch Lausanne zu stark für Luzern

Der FC Luzern erreicht einen weiteren Tiefpunkt. Nach dem 0:1 in Lausanne sind die Innerschweizer Vorletzter der Super League.

Auch unter dem neuen Coach Ryszard Komornicki kommt der FC Luzern nicht in Fahrt. Seit der Pole Murat Yakin abgelöst hat, kam der FCL nur zu einem Meisterschaftssieg. Er scheiterte in der Europa-League-Qualifikation und verlor im Cup gegen den Erstligisten Delémont. In der Super League war das 0:1 im Waadtland die zweite Pleite in Folge.

Nach einer ansprechenden Startphase, in der Dimitar Rangelov (17.) und Daniel Gygax (19.) alleine vor Lausannes Keeper Anthony Favre gescheitert waren, verloren die Gäste vollkommen den Faden. Erst ab der 70. Minute wurde es wieder ab und zu gefährlich im Lausanner Strafraum. Die Luzerner bekundeten allerdings auch ein wenig Pech. Schiedsrichter Patrick Graf hätte in der 4. und 70. Minute auf Penalty für die Innerschweizer entscheiden können.

Lausanne, das nur fünf Punkte aus den ersten acht Partien geholt hatte, beendete in der 34. Minute durch ein Weitschuss-Tor von Chris Malonga eine Durstrecke von 509 Minuten ohne eigenen Treffer. Auch in der Folge waren die Gastgeber überlegen, scheiterten aber nach der Pause serienweise an David Zibung. Der Goalie war der einzige Luzerner, der auf der Höhe des Geschehens war. Seine Vorderleute waren meistens einen Schritt langsamer als der Gegner. Auf Komornicki wartet in den kommenden Wochen noch viel Arbeit.

Das Telegramm:

Lausanne - Luzern 1:0 (1:0). - Pontaise. - 4850 Zuschauer. - SR Graf. - Tor: 34. Malonga 1:0.

Lausanne: Favre; Chakhsi, Katz, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Malonga (85. Avanzini), Marazzi, Gabri (74. Junior Sanogo), Khelifi; Guié Guié (46. Moussilou).

Luzern: Zibung; Sarr (84. Andrist), Stahel, Puljic, Lustenberger; Gygax, Wiss (73. Hyka), Muntwiler, Winter; Lezcano (46. Pacar); Rangelov.

Bemerkungen: Lausanne ohne Meoli und Tall (beide verletzt). Luzern ohne Kryeziu (gesperrt), Renggli (verletzt), Sorgic und Bento (beide rekonvaleszent). Verwarnungen: 4. Guié Guié. 28. Marazzi. 36. Stahel. 69. Gabri (alle Foul).

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