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Basel und YB zwischen München und Stuttgart

Der Europacup wirft seinen langen Schatten auf das heutige Topspiel in der Axpo Super League. Der FCB könnte den Kopf bereits beim Champions-League-Auftritt in München haben, YB dürfte noch müde sein vom Sieg gegen Stuttgart.

"Die Gedanken an Bayern München dürfen zwar noch keinen Platz in unseren Köpfen haben, ein positives Ergebnis gegen YB wäre jedoch die ideale Basis für unser letztes Gruppenspiel in der Königsklasse", nahm FCB-Coach Thorsten Fink in seiner Vorschau Bezug auf das anstehende Top-Ereignis am Mittwoch in München.

Mit einem Überraschungserfolg über die bereits für die Achtelfinals qualifizierten Bayern könnten sich die Basler noch Hoffnungen auf ein Überwintern in der Champions League machen. Klar, dass diese Überlegungen bereits in den Köpfen der Basler Spieler herumgeistern. Bisher aber vermochten sie sich stets auf die Axpo Super League fokussieren, wenn es unbedingt nötig war. Der Tanz auf verschiedenen Hochzeiten ist dem FCB diesen Herbst bisher ausgezeichnet geglückt.

Die Ausgangslage vor dem Duell der beiden, zu Saisonbeginn als heisseste Titelkandidaten bezeichneten Teams präsentiert sich spannend und vielversprechend. YB hat sich dank zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage leise an die Spitzengruppe herangeschlichen und liegt aktuell noch fünf Punkte hinter Basel zurück. Mit einem Sieg in Basel wäre YB wieder an seinem grossen Titelrivalen der letzten Saison dran, hätte lediglich noch einen Rückstand von zwei Zählern. "Wir spüren, dass man uns in Basel wieder Ernst nimmt und wir sind auch stolz darauf, dass wir uns nach dem Auf und Ab im Herbst wieder herankämpfen konnten", sagt YB-Coach Vladimir Petkovic.

Die Erinnerungen an den St.-Jakob-Park flössen YB nur wenig Respekt ein. Von den letzten vier Gastspielen ging lediglich eines, im Februar dieses Jahres (0:4), verloren. Der späte 4:2-Sieg über Stuttgart hat den Berner zudem zusätzliches Selbstvertrauen eingeflösst. Ob sie jedoch die Strapazen des Spiels auf Schnee nach knapp drei Tagen bereits vollständig weggesteckt haben, ist eine andere Frage. Mit Henri Bienvenu, Ammar Jemal, Senad Lulic und Scott Sutter plagen sich jedenfalls vier wichtige Stützen noch immer mit kleinen Verletzungen herum.

In der Ostschweiz kommt es zum Duell der beiden Kellerkinder St. Gallen und Neuchâtel Xamax. Dem Sieger dieses Zitterkampfes würde bei einer GC-Niederlage in Sion ein deutliches Polster zum Schlusslicht winken. Die Neuenburger dürften sich jedoch nach zuletzt vier sieglosen Spielen bereits mit einem Remis in der Ostschweiz zufrieden geben. Dies insbesondere auch in Berücksichtigung der Erinnerungen an die 1:7-Niederlage an gleicher Stelle vor exakt fünf Jahren.

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