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Beendet Barcelona die Heimserie des PSG?

In der Champions League werden heute Abend mit den ersten Hinspielen die Viertelfinals lanciert. Der FC Barcelona gastiert bei Paris Saint-Germain, Bayern München empfängt Juventus Turin.

Am ersten Viertelfinal-Tag stehen gleich vier Tabellen-Leader aus internationalen Top-Ligen im Einsatz. Alle aus diesem Quartett befinden sich in der Heimat auf Meister-Kurs. Am klarsten ist die Sache in Deutschland. Bayern München prägt die Bundesliga konkurrenzlos. Am Samstag hatte das Team von Jupp Heynckes den HSV mit 9:2 gedemütigt. Am Kantersieg war auch der Schweizer Internationale Xherdan Shaqiri mit einem Tor und zwei Assists beteiligt.

Bei PSG - Barça kommt es auch zum speziellen Aufeinandertreffen der beiden Superstars Zlatan Ibrahimovic und Lionel Messi. Über das Verhältnis zwischen diesen zwei ist in der jüngeren Vergangenheit immer wieder berichtet worden. Es heisst, dass Ibrahimovic im Jahr 2010 den FC Barcelona verlassen hat, weil er sich nicht damit abfinden konnte, dass er im Schatten Messis stand.

Dass Ibrahimovic schon im heutigen Hinspiel gegen Barça auflaufen darf, ist nicht selbstverständlich. Denn nach dem Platzverweis in der ersten Achtelfinal-Begegnung mit Valencia war der Stürmer ursprünglich für zwei Spiele gesperrt worden. Wäre dieser Entscheid aufrecht erhalten worden, hätte er heute pausieren müssen. Doch die Strafe wurde von der UEFA inzwischen reduziert.

Beim FC Barcelona erhofft man sich einen Motivationsschub durch die Rückkehr von Tito Vilanova. Der unter einer Krebs-Erkrankung leidende Trainer hat die Katalanen erstmals wieder nach seinen medizinischen Behandlungen an eine Partie begleitet. Noch ist allerdings nicht sicher, ob er im Parc des Princes auf der Bank am Spielfeldrand Platz nehmen wird.

Barça muss neben Carles Puyol auch auf Pedro Rodriguez verzichten. Der Angreifer, der Spanien kürzlich mit seinem Tor in der WM-Qualifikation den wichtigen Sieg in Frankreich beschert hat, fehlt gesperrt. Auf der anderen Seite möchten die Pariser auf ihre Heimstärke bauen. Im eigenen Stadion sind sie im Europacup seit mehr als sechs Jahren respektive seit 23 Partien ungeschlagen.

Juventus seit fast 500 Minuten ohne Gegentor

Bei den Bayern genoss man die Machtdemonstration gegen den HSV, doch schon bald richtete man die Konzentration auf die Champions League. Trainer Jupp Heynckes zeigte Respekt vor Juventus: "Das ist eine absolute Top-Mannschaft. Auf der einen Seite typisch italienisch, auf der anderen Seite haben sie grosse Offensiv-Qualitäten und Fantasie in ihrem Spiel." Die defensiven Vorzüge der "Alten Dame" sind statistisch belegt. In der Champions League steht Juventus mit dem Schweizer Internationalen Stephan Lichtsteiner seit 490 Minuten ohne Gegentreffer da.

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